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Nachhaltigkeit

Nachhaltigkeit ist auch für die Industrie ein Thema

| Autor / Redakteur: Udo Schnell / Udo Schnell

Auch wenn das Thema Digitalisierung im Moment das dominierende Thema ist - Nachhaltigkeit wird für die Industrie immer wichtiger.
Auch wenn das Thema Digitalisierung im Moment das dominierende Thema ist - Nachhaltigkeit wird für die Industrie immer wichtiger. (Bild: © malp - Fotolia.com)

In der breiten Öffentlichkeit sind die Themen Klimawandel, Umweltschutz oder Energie- und Ressourcenschonung mehr oder weniger immer präsent. Aber auch in der Industrie gibt es Unternehmen, die sich zum Teil seit Jahrzehnten der Nachhaltigkeit widmen. Der VDMA hat jetzt eine Orientierungshilfe für mittelständische Unternehmen herausgegeben.

Wirft man einen Blick auf die Nominierten des diesjährigen Deutschen Nachhaltigkeitspreises, so findet man Namen, die nicht überraschen: Demeter e.V., Green Care Professional – Werner & Mertz Professional – oder „Der Grüne Punkt“ – DSD-Duales System Holding GmbH & Co. KG. Doch ein zweiter Blick zeigt, dass sich nicht nur Unternehmen beteiligen, bei denen der Nachhaltigkeitsgedanke quasi zum Markenkonzept gehört, sondern auch ganz traditionelle Industrieunternehmen.

So gehörten im Jahr 2016 Evonik und Elobau Sensor Technology zu den Top 5 in ihrer Kategorie, Fuchs Petrolub SE wurde als nachhaltigstes Unternehmen in der Kategorie mittelgroße Unternehmen ausgezeichnet. 2013 wurde EBM-Papst, weltweit tätiger Hersteller von energieeffizienten Ventilatoren und Elektromotoren, als Sieger ausgezeichnet und im Bereich nachhaltigste Produkte/Dienstleistungen gehörte Mewa zu den Top 3.

Nachhaltigkeit im Unternehmen lohnt sich

Energieeffizienz

Nachhaltigkeit im Unternehmen lohnt sich

17.08.17 - Dass sich energiesparende Maßnahmen zur Gebäudetechnik innerhalb überschaubarer Zeit bezahlt machen, zeigt der Ventilatoren- und Motoren-Hersteller EBM-Papst. Schon während des ersten Betriebsjahres hat sich die erste Investition amortisiert. lesen

Für den Wiesbadener Anbieter von Berufs- und Schutzkleidung gehört der Nachhaltigkeitsgedanke bereits seit Jahrzehnten zur Unternehmensstrategie. Ulrich Schmidt, Vorstandsmitglied der Mewa-Unternehmensgruppe: „Wir beschäftigen uns kontinuierlich damit, wie wir immer ressourcenschonender, das heißt mit immer weniger Energie-, Wasser- und Waschmitteleinsatz ein bestmögliches Ergebnis erzielen.“

Ein Beispiel für die Aktivitäten von Mewa ist die sogenannte Kaskadentechnik. Sie ermöglicht Wassereinsparungen bis 50 % im Vergleich mit herkömmlichen Waschverfahren. Bei dieser Technik wird noch verwertbares Waschwasser aus den letzten Spülgängen gefiltert und wieder aufbereitet. Danach kann es noch für weitere Waschgänge verwendet werden. Zum Waschen werden, wie Mewa betont, nur biologisch abbaubare Wasch- und Waschhilfsmittel in einer möglichst niedrigen Dosierung eingesetzt.

„Alle unsere Anlagen arbeiten mit automatischen Prozesssteuerungen. Wir überlassen die Zusammensetzung und die Menge der Waschmittel, die notwendig sind, um optimale Reinheit zu erreichen, nicht dem Zufall. Wir arbeiten mit geprüften und dokumentierten Erfahrungswerten“, so Schmidt. Im Vergleich mit traditionellen Waschverfahren bedeute dies eine bis zu 85 % geringere Belastung der Umwelt.

Nachhaltigkeit als Kern einer guten Unternehmensführung

Für den Gewinner des Jahres 2016, die Fuchs Petrolub SE, gehört Nachhaltigkeit zum Kernelement einer guten Unternehmensführung. Das Unternehmen hat bereits im Jahr 2012 einen Nachhaltigkeitsleitfaden veröffentlicht, der Vorgaben für verantwortliches unternehmerisches Handeln beinhaltet. Er gilt als verbindlicher Nachhaltigkeitsrahmen für die globale Geschäftstätigkeit des Konzerns. Das Unternehmen verpflichtet sich darin zu drei zentralen Nachhaltigkeitszielen, die in einem Kennzahlensystem operationalisiert und im jährlichen Nachhaltigkeitsbericht dokumentiert werden. Ökonomisch, ökologisch und sozial soll das Handeln sein. Dabei definiert das Unternehmen diese Begriffe so:

  • ökonomisch: Unser Ziel ist es, zuverlässig und kontinuierlich den Unternehmenswert- und Aktionärswert zu steigern.
  • ökologisch: Wir sind bestrebt, die knappen Ressourcen Boden, Wasser und Luft zu schützen.
  • sozial: Wir übernehmen Verantwortung gegenüber unseren Mitarbeitern und der Gesellschaft.

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