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PET-Recycling ist eine sinnvolle Maßnahme für Umwelt und Gesellschaft

| Redakteur: Peter Königsreuther

Alpla gehört zu den führenden Unternehmen für Kunststoffverpackungen. Im Auftrag von Alpla und PET Recycling Team errechnete die Agentur denkstatt GmbH den CO2-Fußabdruck von rezykliertem PET (rPET) und kommt zu dem Schluss, dass im Vergleich zur Herstellung von Neuware bei rPET 79 % weniger CO2-Emissionen entstehen.
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Alpla gehört zu den führenden Unternehmen für Kunststoffverpackungen. Im Auftrag von Alpla und PET Recycling Team errechnete die Agentur denkstatt GmbH den CO2-Fußabdruck von rezykliertem PET (rPET) und kommt zu dem Schluss, dass im Vergleich zur Herstellung von Neuware bei rPET 79 % weniger CO2-Emissionen entstehen. (Bild: Alpla)

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Rezykliertes PET (rPET) von der PET Recycling Team GmbH – eine 100-%-Tochter von Alpla mit Sitz in Wöllersdorf (Niederösterreich) – verursacht im Vergleich zu Neuware 79 % weniger CO2-Emissionen.

Über zwanzig Jahren ist Alpla als international führender Hersteller von Verpackungen aus Kunststoff, auch ein Experte für das PET-Recycling, wie es heißt. Auch wenn den wirtschaftlichen Rahmenbedingungen für das Recycling von Kunststoffen, wie derzeit aufgrund des niedrigen Ölpreises, schwierig zu begegnen sei, halte Alpla an dieser Säule der eigenen Nachhaltigkeitsstrategie fest. Um den Nutzen der Wiederverwertung von PET-Wertstoff zu belegen, hat man die Agentur denkstatt GmbH mit der Berechnung des dabei verursachten Carbon Footprint für rPET beauftragt, so Alpla.

„Bruder Leichtfuß“ im positiven Sinn: Die CO2-Bilanz von rPET

Das Ergebnis der Studie sei so gut, dass es die Spezialisten aus Niederösterreich selber in Staunen versetzt habe: Das von PET Recycling Team hergestellte rPET hat nachgewiesener Maßen einen Carbon Footprint von nur 0,45 Kg CO2-Äquivalent pro Kg. Was noch nicht ganz offensichtlich ist, offenbart der Vergleich mit Neuware, die mit 2,15 kg CO2-Äquivalent zu Buche schlage. Peter Fröschel, Plant Manager bei PET Recycling Team präzisiert: „ Mit dem, was 1 kg unseres rPET an Treibhausgas einspart, kann eine 13-W-Glühbirne im österreichischen Strommix zwei Tage lang ununterbrochen für Licht sorgen.“

Entlang der gesamten rPET-Wertschöpfungskette kalkuliert

Die Berechnung des Carbon Footprints erfolgte gemäß ISO 14044, beginnend bei der Sammlung und Sortierung der gebrauchten PET-Flaschen über den Transport zum Recyclingwerk in Wöllersdorf bis hin zu den Prozessen Waschen, Aufbereiten und Granulieren, wie die Experten betonen. Die Analyse basiere auf der Massen- und Energiebilanz (Strom- und Gasverbrauch) 2016 des Recyclingwerks Wöllersdorf in Österreich.

Erfahrungsmotiviertes Plädoyer fürs PET-Recyceln

„Wir nehmen einen deutlichen Trend zu Verpackungen aus PET wahr,“ sagt Fröschel. Und das sei nicht nur im Sommer, wenn die Getränkeindustrie aufgrund von Hitzewellen Hochkonjunktur habe, spürbar. Umso wichtiger werde es, verwendete Verpackungen zu sammeln und Wertstoffe in den Produktionsprozess zurückzuführen. „Unsere Recyclingwerke leisten dabei einen wichtigen Beitrag“, betont der Plant Manager.

Ein weiteres Beispiel für gelungene PET-Wiederverwertung

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