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Studie von Shell Lubricants

Potenzial von Schmierstoffen unterschätzt

| Redakteur: Beate Christmann

Eine effektive Schmierung stets im Blick? Laut einer internationalen Studie, die von Shell Lubricants in Auftrag gegeben wurde, unterschätzen Fertigungsunternehmen die positiven Effekte des richtigen Schmiermittels auf die Gesamtbetriebskosten.
Eine effektive Schmierung stets im Blick? Laut einer internationalen Studie, die von Shell Lubricants in Auftrag gegeben wurde, unterschätzen Fertigungsunternehmen die positiven Effekte des richtigen Schmiermittels auf die Gesamtbetriebskosten. (Bild: Shell Lubricants)

Laut den Ergebnissen einer internationalen Studie, die von Schmierstoffhersteller Shell Lubricants in Auftrag gegeben wurde, unterschätzen Fertigungsunternehmen die Auswirkungen des Einsatzes von effektiven Schmierstoffen auf die Gesamtfertigungskosten.

Die Gesamtbetriebskosten eines Unternehmens tragen entscheidend zu dessen wirtschaftlichem Erfolg bei. Dabei scheinen die Potenziale des Einsatzes geeigneter und effektiver Schmierstoffe noch unterschätzt zu werden – zu diesem Ergebnis gelangt zumindest eine international angelegte Studie, die im Auftrag von Schmierstoffhersteller Shell Lubricants durchgeführt wurde.

Mehrheit der Befragten glaubt an Kostensenkung von 5 %

Schmierstoffkosten machen im Allgemeinen etwa 1-2 % der Wartungsausgaben eines Fertigungsunternehmens aus. Die Mehrheit der befragten Fertigungsunternehmen (59 %) nimmt an, dass die Verwendung von effektiven Schmierstoffen zu einer Kostensenkung um 5 % oder mehr beitragen kann. Hingegen zeigen sich weniger als 10 % überzeugt, dass der Einfluss der Schmierung sechsmal größer sein kann. 43 % der Befragten gehen derzeit nicht davon aus, dass die Auswahl und Verwendung höherwertiger Schmierstoffe erheblichen Einfluss auf die Senkung der Gesamtbetriebskosten hat.

Einsaprungen durch geringere Wartungskosten und Anlagenausfälle

Yin Jie, Global Sector Manager für den Bereich General Manufacturing bei Shell Lubricants, glaubt, dass hier noch erhebliches Optimierungspotenzial besteht: „Die Wahl eines weniger effektiven Schmierstoffs führt zwar nicht zwangsläufig zum Ausfall der Anlage, kann aber mit der Zeit erhöhte Wartungsausgaben nach sich ziehen. Die auflaufenden Kosten können die mit einem herkömmlichen Schmierstoff erzielten Einsparungen bei Weitem übersteigen.“ Nach Aussage von Shell Lubricants habe es durch den richtigen Schmierungsansatz bei Fertigungsunternehmen Einsparungen erzielt, die den bisherigen Gesamtausgaben für Schmierstoffe entsprachen und die das Wartungsbudget zusätzlich um bis zu 30 % reduzierten. Diese Einsparungen seien überwiegend durch geringere Wartungskosten, seltenere Anlagenausfälle und gesteigerte Produktivität erreicht worden.

Individuelle Schmierstofflösungen gefragt

Shell Lubricants arbeitet stetig an individuellen Schmierstofflösungen für Kunden. So war Pilsa Plastic Products, ein Unternehmen im Bereich Kunststofftechnik, mit dem Leistungsverhalten des eingesetzten Kompressoröls unzufrieden. Ölanalysen ergaben, dass das verwendete Öl eine schlechte thermische und oxidative Stabilität aufwies, was einen Ölwechsel alle 5.000 Stunden erforderlich machte. Technische Experten von Shell Lubricants überwachten und analysierten das Leistungsverhalten des Öls und empfahlen dem Unternehmen die Umstellung auf ein anderes Produkt. Dies führte laut Shell zur Senkung der Betriebskosten um 50 % und einer Verlängerung des Ölwechselintervalls von 5.000 auf 10.000 Stunden. Die Kosteneinsparungen ergaben sich aus der Senkung des Ölverbrauchs, der Arbeitskosten, der geringeren zu entsorgenden Altölmenge und der Verbesserung der Wartungsprozesse. Das Unternehmen erzielte nach eigenen Angaben eine Ersparnis von 11.360 Euro pro Jahr.

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