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3D-Metalldruck

Produktionssystems zur additiven Serienfertigung geplant

| Redakteur: Simone Käfer

In das Projekt Next-Gen-AM investieren die Partner Aerotec, EOS und Daimler mehrere Millionen Euro für die Additive Fertigung.
In das Projekt Next-Gen-AM investieren die Partner Aerotec, EOS und Daimler mehrere Millionen Euro für die Additive Fertigung. (Bild: EOS)

Aerotec, EOS und Daimler wollen den 3D-Druck auf die nächste Stufe hieven. Ihre Projekt Next-Gen-AM soll die metallische Additive Fertigung für die Großserienfertigung möglich machen.

Um den Prozess des industriellen 3D-Drucks weiter zu automatisieren, prüft das Next-Gen-AM-Projektteam den gesamten additiven Fertigungsprozess auf Automatisierungspotenziale – von der Zuführung des Metallpulvers bis zu den Verarbeitungsschritten nach dem eigentlichen Bauvorgang. Davon versprechen sich EOS, Daimler und der Luftfahrtzulieferer Premium Aerotec deutliche Kostenvorteile und wichtige Grundlagen, um die Technik künftig für Großserien nutzen zu können.

Die dem eigentlichen Bauvorgang vor- und nachgelagerten Prozessschritte machen rund 70 % der Herstellkosten aus. Neben einer weiterentwickelten Systemtechnik wird auch daran gearbeitet, Aluminium als druckbar zu machen. Vom aluminiumbasierte Gesamtsystem soll sowohl‎ der Automobilbau als auch – mit entsprechender Adaption – der Luftfahrt profitieren.

Jeder der drei Partner bringt spezielle Fähigkeiten und Erfahrungen in das Projekt ein:

  • Premium Aerotec ist der weltweit erste Hersteller, der 3D-gedruckte Strukturbauteile für Airbus-Flugzeuge in Serie liefert. Bislang drucken mit Titanpulver.
  • EOS liefert das Know-how in Sachen 3D-Drucker. Im Zentrum des Projekts steht das Vier-Laser-System EOS M 400-4.
  • Der Automobilhersteller Daimler wiederum verfügt über umfassende Erfahrung in der Großserienproduktion.

In die Weiterentwicklungen hinsichtlich Wirtschaftlichkeit und Prozesszeiten investieren die Partner mehrere Millionen Euro, für Planung und Aufbau einer automatisierten Produktionsstätte zur additiven Serienfertigung. Im Technikzentrum Varel entsteht dazu in den nächsten Monaten eine entsprechende Entwicklungs- und Testumgebung. Der offizielle Projektstart

erfolgt im Mai 2017.

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