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Augmented Reality

Reale Objekte mit virtuellen Informationen verknüpfen

| Redakteur: Rebecca Vogt

Jennifer Brade von der Professur für Werkzeugmaschinen und Umformtechnik der TU Chemnitz bereitet die Modellfabrik für ihren Messe-Einsatz vor.
Jennifer Brade von der Professur für Werkzeugmaschinen und Umformtechnik der TU Chemnitz bereitet die Modellfabrik für ihren Messe-Einsatz vor. (Bild: Katja Klöden)

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An der Technischen Universität (TU) Chemnitz haben Forscher eine Modellfabrik im Kofferformat entwickelt. Diese macht die Möglichkeiten der Augmented Reality greifbar. Immer mehr kleine und mittelständische Unternehmen wollen den Forschern nach die Technik für sich nutzen.

„Augmented Reality – also die computergestützte Erweiterung der Realität – verknüpft real vorhandene Objekte mit virtuellen Informationen und verschafft so ein besseres Verständnis für komplizierte Sachverhalte“, erläutert Dr. Philipp Klimant, Leiter der Abteilung Prozessinformatik und Virtuelle Produktentwicklung der Professur für Werkzeugmaschinen und Umformtechnik an der TU.

Augmented Reality als Wettbewerbsvorteil

„Nicht nur Konzerne wie Facebook, Microsoft und Google haben Augmented Reality als Megatrend für die Industrie und den Handel identifiziert. Auch immer mehr klein- und mittelständische Unternehmen in Deutschland wollen Virtual- und Augmented-Reality-Anwendungen als Wettbewerbsvorteil nutzen“, meint Klimant. Um die Kompetenzen auf diesem Gebiet der breiten Öffentlichkeit anschaulich vorzustellen, hat der Forscher sich mit seinem Team eine messetaugliche Anwendung einfallen lassen: die Modellfabrik im Kofferformat. Diese stellen die Chemnitzer Wissenschaftler auf der Hannover Messe 2017 vor.

Zusätzliche Informationen auf Tablet-Display

„Da wir ja nicht unsere fußballfeldgroße Forschungshalle mit aufs Messegelände nehmen können, haben wir für unsere Modellfabrik verschiedene Miniaturausgaben von Werkzeugmaschinen im 3D-Druck gefertigt“, berichtet Klimant. „Hält nun der Besucher unseres Messestandes einen Tablet-Computer in die Nähe der Maschinenmodelle, werden auf dem Bildschirm zusätzliche Informationen über die realen Modelle eingeblendet. Auf diese Weise lassen sich beispielsweise die laufenden Prozesse des hochpräzisen Wasserstrahlschneidens besser darstellen beziehungsweise die Energieflüsse und -verbräuche an einzelnen Komponenten einer Werkzeugmaschine während der Bearbeitung ablesen.“

Interaktion zwischen Mensch und Maschine

Darüber hinaus werden eine Intralogistik-Lösung mit fahrerlosen Transportsystemen, bei der die sichere und intuitive Mensch-Maschine-Interaktion im Mittelpunkt steht, sowie die Steuerung eines Roboters mit redundanten Achsen am Modell anschaulich präsentiert. Die gezeigten Anwendungsbeispiele seien sowohl für Kunden in Industriezweigen mit Großseriencharakter als auch für kleine und mittlere Unternehmen, die sich insbesondere mit dem Thema Industrie 4.0 beschäftigen, interessant.

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