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Intelligentes Fahren

Sensorische Vernetzung von Verkehr

| Redakteur: Linda Kuhn

Das Projekt I2Ease würde für eine intelligente Vernetzung von Fahrzeug und Infrastuktur sorgen.
Das Projekt I2Ease würde für eine intelligente Vernetzung von Fahrzeug und Infrastuktur sorgen. (Bild: RWTH Aachen University, Institut für Kraftfahrzeuge)

Die intelligente Vernetzung von Fahrzeug und Infrastruktur spielt im Straßenverkehr zunehmend eine Rolle. Deshalb möchte das kürzlich gestartete Forschungsprojekt I2Ease durch Sensoren Lichtsignalanlagen, Straßenleuchten und Ladesäulen sowie die mobile Sensorik von Verkehrsteilnehmern verknüpfen. Damit will das Forschungsprojekt das effiziente elektrifizierte und automatisierte Fahren vorantreiben.

Automatisierte Fahrfunktionen für Autobahn- oder Parkszenarien sind bereits in Serie und haben in der Forschung auch für höhere Automatisierungsgrade einen fortgeschrittenen Status. In diesen Szenarien kann die verfügbare Fahrzeugsensorik bereits das Umfeld für diese Funktionen ausreichend erfassen. In städtischen Szenarien und insbesondere an Kreuzungen können wichtige Informationen der Verkehrsumgebung beispielsweise aufgrund von Verdeckungen hingegen nur unzureichend erkannt werden. Auch die aktuelle infrastrukturbasierte Sensorik kann nur Schätzungen zum Verkehrszustand an wenigen ausgewählten Stellen auswerten. Eine intelligente Vernetzung aller Sensoren im Bereich einer städtischen Kreuzung unter Einbezug der Sensorik bewegter Objekte und Verkehrsteilnehmer bietet die Voraussetzungen für eine echtzeitfähige Beschreibung der Verkehrssituation und damit zur Unterstützung von automatisierten Fahrfunktionen. Sie ermöglicht ferner angepasste Verkehrssteuerungen zur Steigerung der Verkehrs- und Energieeffizienz sowie der Verkehrssicherheit. Damit können Emissionen sowie der Energiebedarf im Verkehr signifikant reduziert und die Reichweiten elektrifizierter Fahrzeuge erhöht werden.

Ziele des Projekts

Das Projekt I2Ease ist eine Forschungskooperation zwischen den Instituten der Rwth Aachen University, dem Beleuchtungsunternehmen Osram sowie drei mittelständigen Unternehmen. Die Beteiligten trafen sich am 19. und 20. Januar zur Auftaktveranstaltung des vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (Bmbf) geförderten Projekts in Aachen. In den kommenden drei Jahren werden die Projektpartner sich darauf konzentrieren, die Sensorik an Lichtsignalanlagen, Straßenleuchten und Ladesäulen sowie die mobile Sensorik von Verkehrsteilnehmern zu verknüpfen. Die Vernetzung bietet die Gelegenheit für eine möglichst vollständige, echtzeitfähige Beschreibung der Verkehrsumgebung. Auf diese Beschreibung sollen unterschiedlichste Nutzer zugreifen und sie in ihrer bevorzugten Perspektive darstellen können. Ebenfalls sind Konzepte für eine effiziente Anbindung der Ladesäulen- an die Beleuchtungsinfrastruktur Gegenstand von I2Ease. Für die praktische Umsetzung wird die Forschungskreuzung der Rwth Aachen University im Aldenhoven Testing Center verwendet und erweitert. Schließlich wird im Rahmen des Projekts auch die öffentliche Akzeptanz von innovativen Funktionen untersucht.

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