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Risiken entgegenwirken

Störungen im Prozessablauf vermeiden

| Redakteur: Frauke Finus

Instandhaltungsmanagement verfolgt das Ziel, die Lebensdauer von Anlagen und Maschinen optimal zu nutzen.
Instandhaltungsmanagement verfolgt das Ziel, die Lebensdauer von Anlagen und Maschinen optimal zu nutzen. (Bild: Cassantec)

Einwandfreie Prozessabläufe – das Ziel jedes Unternehmens. Denn wenn alles reibungslos funktioniert, bewältigt dieses mehr Aufträge und arbeitet effizienter. Unentwegt führen Unternehmen Instandhaltungen an Maschinen durch, um Ausfälle zu vermeiden. Neue technologische Entwicklungen ermöglichen es, viele technische Störungen bereits im Voraus zu vermeiden.

„Gerade durch das Internet der Dinge erhalten Unternehmen die Chance, Instandhaltungsmaßnahmen zu optimieren“, erklärt Moritz von Plate, CEO der Cassantec AG.

Instandhaltungsmanagement verfolgt das Ziel, die Lebensdauer von Anlagen und Maschinen optimal zu nutzen. Es verbessert die Betriebssicherheit und generiert eine höhere Anlagenverfügbarkeit. Durch optimierte Betriebsabläufe erhalten Unternehmen die Möglichkeit, vorrausschauend Kosten zu planen. Allem voran soll durch ein abgerundetes Instandhaltungsmanagement die Häufigkeit von Störungen reduziert werden. Vorab müssen Unternehmen jedoch identifizieren, welche spezifischen Störungsarten - seien es nun der Getriebeschaden bei Mühlen, Lagerschaden bei Pumpen oder andere Verschleißerscheinungen an Anlagen - bei ihnen überhaupt auftreten und wie sie diese vermeiden können.

Störungen identifizieren

„Zu wissen, warum eine Maschine ausfällt, ist für Unternehmen essenziell. Deshalb wurde im Laufe der letzten Jahrzehnte viel an diesem Thema geforscht“, sagt von Plate. Die mittels installierter Sensorik gewonnenen Daten werden laufend ausgewertet, um auf Basis des erforschten Wissens Schäden zu vermeiden. Diese Form der Schadensvermeidung erlaubt dem Betreiber vor dem Schadenseintritt zu reagieren, jedoch nicht aktiv und vorausschauend zu agieren.

Folglich bleiben Störungen im Betrieb nicht aus. Während die meisten Zwischenfälle relativ geringe Kosten verursachen und schnell behoben sind, gefährdet der Totalausfall einer Komponente das gesamte Werk. Es entstehen enorme Kosten und Fragen der rechtlichen Haftung stehen automatisch ebenfalls im Raum.

Schäden vorbeugen

Risiken von vornherein einzuschätzen und abzuwenden stellt inzwischen einen entscheidenden Faktor in der Betriebssicherheit dar. „Unternehmen scheuen meist keine Mühen, wenn es darum geht, Mitarbeiter zu schulen und Sicherheitsvorkehrungen zu treffen, damit keine Zwischenfälle oder sogar Ausfälle entstehen“, so von Plate. Auch bei der Instandhaltung von Maschinen versuchen Unternehmen Kosten von vornherein zu minimieren, indem sie Datensammlungen anfertigen, die ihnen Auskunft über wiederkehrende und vermeidbare Störungen geben. Diese Sammlungen sagen jedoch nicht vorher, wann eine Störung in Zukunft auftritt – eine Lücke, die der Algorithmus der Cassantec AG nach eigenen Angaben schließt.

Daten, die Unternehmen bereits zur Anwendung der präventiven Wartung und Zustandsüberwachung sammeln, interpretiert die Software neu, sodass sich ein genauer zeitlicher Rahmen ergibt, der es ermöglicht, die Zeitpunkte für mögliche Störungen zu identifizieren. Unternehmen können so Ausfälle vorhersagen und ihre Instandhaltungspläne verbessern.

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