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EOS

Zykluszeit im Spritzguss durch additives Fertigungsverfahren reduzieren

| Redakteur: Stefanie Michel

Der Werkzeugkern mit konturnaher Kühlung zur Herstellung von Endteilen aus Kunststoff zeigt den erfolgreichen Einsatz der Additiven Fertigung im Bereich Werkzeugbau.
Der Werkzeugkern mit konturnaher Kühlung zur Herstellung von Endteilen aus Kunststoff zeigt den erfolgreichen Einsatz der Additiven Fertigung im Bereich Werkzeugbau. (Bild: EOS)

Auf der Fakuma 2012 präsentierte EOS mit der additiven Fertigung ein Verfahren, dessen Konstruktionsfreiheit vielfältigen Nutzen für den Werkzeugbau bieten soll. Durch eine höhere Laserleistung ist die Produktion zudem preiswerter und schneller.

Die größte Herausforderung bei der Herstellung von Werkzeugen für den Kunststoff-Spritzguss besteht in der Temperierung der Form. Sie bestimmt die Zykluszeit, hat Einfluss auf die Qualität der Endprodukte und wirkt sich damit auf die Produktivität der Serie aus. Bei der konventionellen Herstellung von Werkzeugeinsätzen werden die Kühlkanäle linear gebohrt. Dadurch lassen sich kritische Hot Spots häufig nicht erreichen und auch nicht entschärfen.

Produktivität beim Spritzgießen steigt um 60 %

Die additive Fertigung hingegen ermöglicht die Produktion von Kavitäten und Kernen, mit integrierten, konturnahen Kühlkanälen, die die Wärme schneller und gleichmäßiger ableiten können. Wie das Unternehmen berichtet, konnte auf diese Weise die Produktivität von Spritzgussanlagen schon um bis zu 60 % gesteigert werden. Hinzu kommen reduzierte Ausschussquoten im Spritzgussbereich und erhebliche Kosteneinsparungen, so EOS weiter.

Auf dem Fakuma-Stand stellte EOS live und mit Unterstützung seines Kunden PEP (Pôle Européen Plasturgie) auf einem Metall-System konturnahe temperierte Werkzeugeinsätze her, die den erfolgreichen Einsatz der additiven Fertigung im Bereich Werkzeugbau veranschaulichen. Durch die Verdopplung der Laserleistung von 200 auf 400 W erfolgt die Produktion von lasergesinterten Teilen schneller und auch preiswerter. Außerdem lässt sich Werkzeugstahl 1.2709 jetzt in verschiedenen Schichtstärken noch homogener verschweißen.

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