Lasersintern

Mode aus dem 3D-Drucker auf dem Laufsteg

15.01.14 | Redakteur: Jürgen Schreier

Der vom mittleren Model präsentierte Kopfschmuck wurde von Joshua Harker entwickelt und mit einem EOS-Fertigungsverfahren additiv hergestellt. Es wird anlässlich der 3D-Printshow im Februar 2014 in New York zu bestaunen sein
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Der vom mittleren Model präsentierte Kopfschmuck wurde von Joshua Harker entwickelt und mit einem EOS-Fertigungsverfahren additiv hergestellt. Es wird anlässlich der 3D-Printshow im Februar 2014 in New York zu bestaunen sein (Bild: 3D-Printshow)

Der US-Künstler Joshua Harker, der additive Fertigungsverfahren nutzt, gab 2013 sein Laufsteg-Debüt anlässlich der 3D-Printshow in London und Paris. Die Veranstaltung wird im Februar 2014 auch in New York zu sehen sein.

Das erste, von Joshua Harker gefertigte Stück „tragbarer Kunst“ war ein Kopfschmuck, der auf dem Additiven Fertigungssystem Eosint P 760 der cEOS GmbH, Karilling, additiv gefertigt wurde. Das Objekt war das Herzstück einer Modenschau, die anlässlich der 3D-Printshow im Business Design Centre des Londoner Stadtteils Borough of Islington und im Carrousel Du Louvre in Paris stattfand.

Kopfschmuck auf EOS-Anlage in weniger als 26 Stunden gefertigt

Die vollständig aus Kunststoff bestehende Kopfbedeckung ist eine Hommage an den traditionellen, zeremoniellen Kopfschmuck amerikanischer und afrikanischer Ureinwohner. Sie besteht aus verschiedenen, miteinander verflochtenen und schwebenden Komponenten. Joshua Harker investierte mehr als 100 Stunden in das Design des Stücks. Gefertigt wurde es von EOS in weniger als 26 Stunden.

Erstmals präsentierte der Künstler auch seine aus fast 2000 Teilen bestehende kinetische Skulptur, die er mithilfe des additiven Fertigungsverfahrens von EOS hergestellt hat. Auch weitere Objekte aus seinem kreativen Portfolio wurden bei der Show gezeigt.

Mit 3D-Druck kreativ sein ohne Fertigungszwänge

„Ich habe die Technologie von EOS deshalb so intensiv in meinen künstlerischen Stücken verwendet, weil ich gar keine andere Wahl hatte. Es ist eines der wenigen Verfahren, die es mir erlauben, meine Kreationen zu erschaffen, ohne dass ich mir Gedanken über die Reinigung, die Abstützung und andere technische Besonderheiten nach Ende des Bauvorgangs machen muss“, erklärt Joshua Harker. „So kann ich meiner kreativen Tätigkeit nachgehen, jedoch ohne die Belastung durch Fertigungszwänge.“

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