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Solidworks World 2014

Neuer Objet-Drucker soll Revolution beim 3D-Druck einleiten

| Autor: Stefanie Michel

Der Objet500 Connex3 ist bisher der einzige 3D-Drucker, der farbige Prototypen mit unterschiedlichen Multimaterialkomponenten fertigt.
Der Objet500 Connex3 ist bisher der einzige 3D-Drucker, der farbige Prototypen mit unterschiedlichen Multimaterialkomponenten fertigt. (Bild: Yoram Reshef Photography Studio)

Im Vorfeld der Solidworks World 2014 in San Diego präsentierte Stratasys erstmals den neuen 3D-Drucker Objet500 Connex3, den ersten und bisher einzigen Mulitmaterial-Drucker, der zudem in versch. Farben druckt. Mit ihm sollen sich völlig neue Möglichkeiten eröffnen, Prototypen in hoher Genauigkeit und Detailtreue herzustellen – fast wie das Original.

Produkte neu zu denken und die Ideen schneller zur Serienreife beziehungsweise auf den Markt zu bringen: Dieses Ziel verbindet den 3D-Druckerhersteller Stratasys und die 3D-CAD-Software Solidworks. So war es sicherlich kein Zufall, dass Stratasys am Tag vor der Eröffnung der Solidworks World 2014 in San Diego seinen neuen 3D-Drucker vorstellte und in der begleitenden Ausstellung auch den Konferenzteilnehmern live vorführte.

Farbig und verschiedene Materialien in einem Druckprozess drucken

Mit dem Objet500 Connex3 ist es erstmals möglich, Bauteile im Polyjet-Verfahren sowohl farbig als auch aus verschiedenen Materialien in einem Druckprozess aufzubauen. Dafür ist er mit 3 Düsen ausgestattet, die man jeweils mit unterschiedlichen Materialien und Farben bestücken kann. Durch deren Kombinationen entstehen eine Vielzahl an Material- und Farbvariationen. Es lassen sich bis zu 46 Farben in einem Prototypen integrieren, ebenso wie feste, gummiartige oder transparente Teile.

Bruce Bradshaw, Marketingdirektor bei Stratasys, erklärt, wie sich mit dem neuen Objet500 zudem effizienter arbeiten lässt: „Jetzt können auch verschiedene Varianten eines Bauteils – zum Beispiel eines fest und eines flexibel – in einem Druck hergestellt werden, um sie zu vergleichen. Man muss also nicht auf den nächsten Job warten, der dann anderes Material verarbeitet.“ Die Druckgeschwindigkeit ist unabhängig von der Materialzusammensetzung sowie der Komplexität des Bauteils, wie Joe Hiemenz, PR-Manager bei Stratasys, erklärt.

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