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Laserschmelzen mit Metallen

Concept Laser feiert Richtfest

| Redakteur: Peter Königsreuther

Richtfest bei Concept Laser in Lichtenfels....
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Richtfest bei Concept Laser in Lichtenfels.... (Bild: Concept Laser)

Der dynamischen Marktentwicklung und der äußerst positive Auftragslage begegnet Concept Laser mit dem Ausbau der Fertigungskapazität. Nach Auskunft des Unternehmens wurde im Mai mit dem Bau einer neuen 3.500 m² großen Produktionshalle begonnen, die im Herbst zur Verfügung stehen wird.

Der Maschinenoutput kann so, im Vergleich zum letzten Geschäftsjahr, um den Faktor 2,5 gesteigert werden, wie die Entscheider von Concept Laser sagen. Am 6. Juni 2014 wurde das Richtfest in Lichtenfels gefeiert. Nach Aussage von Concept Laser rechnet man mit einem weiterhin massiven Wachstum der Anwendungen im 3D-Druck mit Metallen.

Wichtigste Branchen treiben Laseranwendung voran

Dies wird vor allem von der Luft- und Raumfahrt, der Automobilindustrie, sowie der Medizin- und Dentaltechnik getragen. Regionale Schwerpunkte bilden die USA, Europa und Teile Asiens. Derzeit, so Frank Herzog, geschäftsführender Gesellschafter von Concept Laser, entwickeln sich die USA sehr dynamisch. Hintergrund ist die Luft- und Raumfahrtindustrie, die massiv auf generative Fertigungstechnologien setzt. So können sehr zeitnah Prototypen und Versuchsträger gebaut werden und formenlos gefertigte Bauteile zeit- und kostenoptimiert bereitgestellt werden.

Kunden wünschen Diskretion

In der Endabnahme von Maschinen und Anlagen setzt Concept Laser zudem verstärkt auf Diskretion, da die Kunden ihre Projekte vertraulich behandelt wissen wollen. „Räumlich abgetrennte Parzellen sorgen dafür, dass die Geheimhaltung der immer sensitiver werdenden Projekte gewährleistet wird und somit ein höchstes Maß an Vertraulichkeit besteht,“ erklärte Frank Herzog, geschäftsführender Gesellschafter von Concept Laser.

Concept Laser ist der Pionier im Bereich des Laserschmelzens mit Metallen. Die hervorragende Forschungs- und Entwicklungsarbeit spiegelt sich in einer stetig steigenden Anzahl an Maschinenverkäufen wieder. Die enorme Nachfrage der letzten Jahre erfordert ein Wachstum auf allen Ebenen des Unternehmens.

Zusammenspiel mit der Hofmann Innovation Group

Die Hofmann Innovation Group, zu der auch Concept Laser als eigenständiges Unternehmen zählt, ist zudem Spezialist auf dem Gebiet des Werkzeugbaus, des Rapid und Industrial Prototypings, verfügt aber auch über jahrelange Erfahrung im Bereich des Maschinen- und Anlagenbaus. So baute die Hofmann Innovation Group bereits schon in der Vergangenheit Maschinen für Concept Laser. Deshalb ist es ein logischer Schritt die bestehenden Erfahrungen und Synergien innerhalb der Gruppe weiter zu nutzen und eine Win-win-Situation für alle Beteiligten zu schaffen.

Global führende Rolle wird ausgebaut

Der Bau der neuen Produktionshalle erfolgte durch die Hofmann Innovation Group, welche zukünftig für die Produktion der Anlagen von Concept Laser verantwortlich zeichnet. Innerhalb der 3.500 m² messenden Produktionshalle mietet sich zudem Concept Laser ein und übernimmt die Inbetriebnahme und die Qualitätssicherung der eigenen Maschinen. „Das Unternehmen unterstreiche somit auch seinen Anspruch darauf, als einer der weltweit führenden Anbieter für Maschinenlösungen im Bereich des 3D-Drucks mit Metall zu agieren“, betonte Frank Herzog.

Die Concept Laser GmbH ist ein Lichtenfelser Unternehmen, das seit seiner Gründung im Jahre 2000 treibender Innovator auf dem Gebiet der Laserschmelz-Technologie mit dem patentierten Laser-Cusing branchenübergreifend tätig. Der Begriff Laser-Cusing, zusammengesetzt aus dem C von Concept Laser und dem englischen fusing (vollständig aufschmelzen), beschreibt die Basistechnologie: Das Schmelzverfahren generiert Schicht für Schicht Bauteile unter Verwendung von 3D-CAD-Daten. So wird es möglich, auch komplexe Bauteilgeometrien werkzeuglos zu fertigen, um Geometrien als Bauteile zu erreichen, die mit konventionellen Herstellmethoden nur sehr schwierig oder überhaupt nicht zu fertigen sind. Der Aufbau des Bauteils erfolgt Schicht für Schicht (mit einer Schichtstärke von 15 bis 150 μm) durch Absenkung des Bauraumbodens, Neuauftrag von Pulver und erneutem Schmelzen. Die Besonderheit der Anlagen von Concept Laser ist eine stochastische Ansteuerung der Slice-Segmente (auch „Islands“ genannt), die sukzessive abgearbeitet werden. Das patentierte Verfahren sorgt für eine signifikante Reduktion von Spannungen bei der Herstellung von sehr großen Bauteilen. MM

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