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Concept Laser als „Best 50“-Unternehmen ausgezeichnet

| Redakteur: Stefanie Michel

Preisverleihung „Best 50“: Prof. Dr. Thomas Edenhofer von der Jury von Bayerns Best 50, Frank und Kerstin Herzog, geschäftsführende Gesellschafter der Concept Laser GmbH, und Bayerns Wirtschaftsministerin Ilse Aigner (v.l.)
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Preisverleihung „Best 50“: Prof. Dr. Thomas Edenhofer von der Jury von Bayerns Best 50, Frank und Kerstin Herzog, geschäftsführende Gesellschafter der Concept Laser GmbH, und Bayerns Wirtschaftsministerin Ilse Aigner (v.l.) (Bild: Bayerisches Staatsministerium für Wirtschaft und Medien, Energie und Technologie)

Jährlich ehrt das bayerische Wirtschaftsministerium mit dem Preis „Best 50“ fünfzig Unternehmen aus Bayern, die sich um Innovation und Wachstum verdient machten. Jetzt wurde Concept Laser für seinen wirtschaftlichen Erfolg und seine Innovationen ausgezeichnet.

Basis dieses Erfolges ist die konsequente technische Ausrichtung des Unternehmens. Als Pionier des Laserschmelzens mit Metallen prägen zahlreiche Patente und Innovationen die bald 15-jährige Erfolgsgeschichte des Unternehmens. Bei komplexen Anlagen gilt es, ein intensives Zusammenspiel von Optik, Konstruktion, Labor, Steuerungstechnik und Software sicherzustellen. Das Unternehmen engagiert sich nach eigenen Angaben besonders stark in den Bereichen Forschung und Entwicklung der Anlagentechnik, sowie Werkstoffzertifizierung. So nahm Concept Laser zu Beginn des Jahres 2014 ein neues Entwicklungszentrum in Betrieb, um die Prozess- und Anlagentechnik als Technologieführer mit Innovationen weiter auszubauen.

Akzeptanz der generativen Fertigung sorgt für überdurchschnittliches Wachstum

Die zunehmende Akzeptanz der generativen Fertigung und die Attraktivität der Laserschmelzanlagen des Herstellers aus Lichtenfels spiegeln sich in überdurchschnittlichen Wachstumszahlen: Als Auftragseingang wurden im 1. Halbjahr 2014 bereits 45 Maschinen verbucht (Vorjahr: 31 Maschinen). Dies entspricht einem Wachstum von 45 % gegenüber dem Vorjahr. Die Umsatzsteigerung liegt sogar bei 100 % gegenüber dem Vorjahr, was der steigenden Verkaufszahl von Großanlagen geschuldet ist. Die Verkaufsentwicklung schildert Vertriebschef Oliver Edelmann wie folgt: „Tragend ist die Luft- und Raumfahrtbranche, die nun verstärkt auf generative Fertigungsstrategien setzt. So zeigt das Beispiel von Verbindungselementen beim Airbus wie zukünftig Leichtbauelemente für Flugzeuge produziert werden können. Natürlich helfen auch dynamische Entwicklungen der Märkte, wie China und in den USA generell, diese positive Entwicklung weiter zu verfestigen. Wir liegen deutlich über Plan.“

Die „Best 50“-Auszeichnung bezieht das bayerische Wirtschaftsministerium auch auf die Schaffung von Arbeitsplätzen. Aus einer kleinen Startmannschaft bei Concept Laser sind inzwischen 85 Mitarbeiter geworden. „Tendenz weiter steigend“, wie Frank Herzog, Geschäftsführer von Concept Laser, betont. „Die Auszeichnung sehen wir als Ansporn, unsere Innovationsgeschwindigkeit weiter zu erhöhen.“

Starke Nachfrage hat Konsequenzen: Produktionskapazität wird erhöht

Erfolg scheint Erfolg anzuziehen. Zahlreiche Industrien setzen verstärkt auf das generative Laserschmelzen mit Metallen. Treibende Industrien sind die Luft- und Raumfahrt sowie die Dentaltechnik.

„Unsere Anstrengungen bei der Leistungsfähigkeit der Anlagentechnik und die umfassenden Anpassungen der Kapazitäten auf nahezu allen Ebenen tragen nun Früchte. In diesem Jahr liegt der Schwerpunkt bei der Anpassung der Produktionskapazitäten, um den hohen Auftragseingang auch abarbeiten zu können.“ So entsteht derzeit eine 3.500 m² große Produktionshalle, welche ab Herbst 2014 zur Verfügung steht. Die Produktionskapazität kann so, im Vergleich zum letzten Geschäftsjahr, um den Faktor 2,5 gesteigert werden.

Entsprechend der starken Nachfrage aus den USA kündigt Concept Laser die Gründung einer Niederlassung in den USA an. Diese soll in Service und Vertrieb für mehr Kundennähe mit dezentral eingesetzten Mitarbeitern sorgen. „Neben dem Stammsitz für den europäischen Markt und einer existierenden Niederlassung in China sind wir dann in drei exponierten Regionen rund um den Globus aktiv“, so Frank Herzog.

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