02.09.2008 | Redakteur: Jürgen Schreier

Mit einem ersten Spatenstich hat die umfangreiche Erweiterung der Produktionshallen bei Weidmüller begonnen. Im Kern stehen dabei der Neubau eines Technologiezentrums sowie die Produktionserweiterung. Insgesamt entstehen an fünf Standorten in Detmold neue Gebäude und Anbauten mit einer Gesamtfläche von rund 25000 m².
Die Investitionssumme beträgt mehr als 70 Mio. Euro. Die Fertigstellung für die komplette Erweiterung ist für das Jahr 2010 geplant. Die symbolischen Spatenstiche nahmen Dr. Joachim Belz (Vorstandsprecher Weidmüller), Werner Dilly (Finanzvorstand Weidmüller), Ralf Hoppe (Geschäftsführer) und Jürgen Tlatlik (Leiter Gebäudemanagement) vor.
„Die Flächenerweiterung ist ein wesentlicher Bestandteil der Unternehmensstrategie des Unternehmens“, erklärte Vorstandssprecher Dr. Joachim Belz. Aufgrund des Wachstums der vergangenen Jahre seien die räumlichen Kapazitäten ausgelastet und es sei erforderlich, zusätzliche Ressourcen bereitzustellen. Im Vordergrund steht der Kapazitätsausbau in der hoch automatisierten Fließ- und Serienfertigung sowie in der gesamten Metallbearbeitung. Ein weiterer wichtiger strategischer Schritt ist die räumliche Bündelung des Produktentstehungsprozesses.
Rund 5 Mio. Euro wird der Hersteller elektrischer Verbindungstechnik in weitreichende Energieeffizienzmaßnahmen investieren. „Allein durch Stromeinsparungen und die bessere Nutzung von Wärme und Kälte reduzieren wir die CO2-Emmission um 18000 t pro Jahr“, rechnet der Leiter des Gebäudemanagements, Jürgen Tlatlik, vor.
So wird in den Heizmonaten die überschüssige Prozesswärme, die in den Produktionshallen entsteht, für die Beheizung der Bürogebäude genutzt. Eine dynamische Hallenbeleuchtung passt die Lichtstärken automatisch an die Tageslichtgegebenheiten an und spart darüber hinaus Energie.
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