26.09.2008 | Redakteur: Alexander Strutzke

Rockwell Automation setzt seine Strategie fort, nicht mehr nur Komponenten an Endkunden zu verkaufen, sondern auch Gesamtlösungen an die Maschinenbauer: Im September eröffnete der Automatisierungsspezialist in Hamburg sein zweites europäisches Kompetenzzentrum für die Kunden aus dem Maschinenbau.
Das Kompetenzzentrum soll außer Deutschland auch den skandinavischen Raum sowie Benelux und Osteuropa bedienen und ergänzt damit die bestehende Einrichtung in Bologna/Italien, die Südeuropa im Fokus hat.
In den Kompetenzzentren können die Maschinenbauer mit Rockwell-Beratern Ideen diskutieren und ausarbeiten sowie ihre Entwürfe an eigens dafür eingerichteten Maschinen simulieren und testen. Dadurch sollen sich eventuelle Probleme schon in der Planungsphase erkennen lassen. Außerdem erhalten die Entwicklungsingenieure Einblick in die neuesten Rockwell-Entwicklungen für die Automatisierungsbranche.
Das Hamburger Zentrum konzentriert sich auf die Marktsegmente Verpackung, Verfahrenstechnik sowie Beschichtungen und Druck. Damit will Rockwell seine Marktstellung insbesondere in der Lebensmittel- und Getränkeindustrie sowie Life Sciences und Automobil weiter ausbauen. „Wir möchten der weltweit führende Automatisierungslieferant werden“, erklärte Burkhard Balz, Director Global OEM Solutions für die EMEA-Region bei Rockwell Automation, während der offiziellen Eröffnung in Hamburg.
Vor allem auf den guten Erfahrungen in der Verpackungsindustrie wolle man aufbauen und dieses auf die Bereiche Materialfluss- und Lagerhaltungssysteme ausbauen. „Hier sehen wir ein großes Wachstumspotenzial“, verdeutlicht Balz. „Das neue Kompetenzzentrum in Hamburg ist ein wichtiger Schritt auf unserem Weg, Rockwell Automation als Standard im Maschinenbau zu etablieren.“
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