23.10.2008 | Redakteur: Alexander Strutzke

Ein durchschnittliches Wachstum von 15% ist weiterhin das Ziel der Bernecker + Rainer Industrie Elektronik Ges.m.b.H. „2008 wird unser Umsatz deutlich über 300 Mio. Euro liegen und unser Wachstum sicher zweistellig sein“, berichtet Hans Wimmer, Geschäftsführer von B&R. Eine besonders wichtige Rolle spielt die Neukundengewinnung, die vor allem international zum Wachstum des Unternehmens beiträgt.
„Unsere Strategie ist das organische Wachstum durch Verdrängung“, so Wimmer. „Von Firmenübernahmen würden wir nicht profitieren.“ B&R habe bereits ein komplettes Portfolio und die Übernahme eines Wettbewerbers würde nur dazu führen, dass man dessen Produkte auslaufen lassen müsste. „Das wäre jedoch den Kunden gegenüber nicht fair“, so Wimmer.
Um auch bei der Fertigungskapazität mit dem Wachstum mithalten zu können, wurde schon vor längerer Zeit der Ausbau am Standort Eggelsberg in Österreich begonnen. Mit der bestehenden Kapazität ist man dieses Jahr an die Grenze gestoßen. Pünktlich zum ersten Quartal 2009 geht deshalb eine neue Fertigungshalle in Betrieb.
Im zweiten und dritten Quartal folgen eine weitere Fertigungshalle und ein Hochregallager. Insgesamt wird die Fertigung von 10000 auf 45000 m2 erweitert. „Wir brauchen die Erweiterung, um den nächsten Wachstumsschritt erfolgreich zu gehen. In den nächsten Jahren wird es auch keinen anderen Fertigungsstandort geben“, sagt Wimmer.
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| Peter Gucher, General Manager B&R International: „Wir haben durch die Verstärkung unserer internationalen Büros viele neue Kunden gewinnen können.“ |
Mit zur Zeit 155 Büros in 60 Ländern ist B&R international stark aufgestellt. Im Vordergrund steht die Kundennähe, um über eine Partnerschaft gemeinsam Lösungen entwickeln zu können. „Eine Technologiepartnerschaft ist gut für den Kunden, weil er darüber mehr Einfluss nehmen kann“, sagt Peter Gucher, General Manager B&R International.
Für B&R geht es vor allem um langfristige Partnerschaften. „Weil wir selbst nicht zu verkaufen sind, kann sich der Kunde darauf verlassen, dass wir morgen noch da sind“, verspricht Wimmer. „Die Investitionssicherheit für den Kunden ist damit gewährleistet.“
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