Panasonic

Temperaturregelung mit einer speicherprogrammierbaren Steuerung

15.12.2008 | Redakteur: Alexander Strutzke

Die kompakte FP-Sigma von Panasonic ist eine SPS mit integrierten digitalen E/A. Eine CPU-Variante ist mit zwei schnellen Thermistor-Temperatursensor-Eingängen ausgerüstet. Weiterhin unterstützt die FP-Sigma-CPU bis zu drei separate Temperaturerweiterungsmodule.

Diese Module sind mit vier beziehungsweise acht Kanälen für Thermoelemente vom Typ K/T/J/R (über DIP-Schalter wählbar) verfügbar. Je nach Thermoelement beträgt der Messbereich zwischen –100 und 1500 °C bei einer Auflösung von 0,1 °C und einer Genauigkeit von 0,8 °C über den gesamten Messbereich.

SPS mit schnellem PID-Regelalgorithmus

Alle Steuerungen (ab V1.26) beinhalten einen schnellen PID-Regelalgorithmus mit einer Abtastrate von 0,5 ms, Autotuning-Funktion und frei konfigurierbaren Regelparametern. Somit können bis zu 26 unabhängige Temperaturregelkreise aufgebaut werden. Einzelne, separate Regler werden durch die SPS ersetzt, die zusätzlich noch weitere Steuerungsaufgaben übernehmen kann.

Durch die Umkehrbarkeit (Invertierung) des PID-Regelalgorithmus sind bei gleichem Aufbau Heiz- oder Kühlanwendungen realisierbar. Die Programmierung der SPS gestaltet sich durch die komfortable Programmiersoftware FP Win Pro nach IEC 61131-3 und die frei verfügbaren Funktionsbausteine nach Herstellerangaben sehr einfach. Bediengeräte wie das Touch-Panel GT01 ermöglichen dem Bediener das Ändern von Sollwerten und Regelparametern und die Kontrolle der Werte, auch in grafischer Form.

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