21.10.2009 | Redakteur: Monika Zwettler

Der Hersteller von Sensor-, Feldbus- und Interfacetechnik Turck hat sein Portfolio um Mensch-Maschinen-Schnittstellen erweitert: Auf der SPS/IPC/Drives 2009 in Nürnberg soll das erste Modell der Produktkategorie vorgestellt werden.
Das Human-Machine-Interface mit der Bezeichnung VT250 bietet den Angaben zufolge Visualisierungs- und Steuerungsfunktionen sowie eine Gateway-Funktionalität zwischen Feldbussen und Realtime-Ethernet. Dabei könne die Mensch-Maschine-Schnittstelle in jeder Richtung sowohl als Master als auch als Slave konfiguriert werden.
Offene Standards ermöglichen günstiges Human-Machine-Interface
Offene Standards wie Codesys und in Kürze FDT/DTM sollen dem Anwender kostenoptimierte Human-Machine-Interface-Lösungen mit hoher Zukunftssicherheit bieten. Das Gerät ist ausgestattet mit einem 5,7”-QVGA-TFT-Touchscreen im Kunststoffgehäuse mit den Maßen 212 mm × 156 mm × 50 mm.
Auf der Rückseite des Human-Machine-Interface sind Halterungen für eine SD-Memory-Card sowie die Pufferbatterie für den Feldbus-Port angebracht, die von außen zugänglich ist und ohne Öffnung des Gehäuses getauscht werden kann. Der Feldbus-Port ist entweder 9-polig als SUB-D-Stecker für Profibus oder als CAN-Port für Devicenet und Canopen ausgeführt.
Mit den beiden Realtime-Ethernet-Ports an der Unterseite biete das Human-Machine-Interface die Möglichkeit, das System auch in Linientopologie zu installieren. Ein USB- und ein COM-Port für RS232- und RS485-Belegung sollen das Anschlussspektrum abrunden. So kann der Anwender über die Schnittstelle beispielsweise einen Barcode-Leser, ein Lichtgitter oder ähnliches anbinden.
Turck auf der SPS/IPC/Drives 2009: Halle 7, Stand 351
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