14.12.2009 | Autor / Redakteur: Josef Kraus / Josef-Martin Kraus

„Metal meets Medical“ heißt auf der Metav 2010 die Sonderschau, die den Anteil einer wirtschaftlichen und qualitativ hochwertigen Metallbearbeitung am Markterfolg der Medizintechnik verdeutlichen wird. Verantwortlich dafür sind die Zulieferer und deren Ausrüster.
Für die deutsche Fertigungsindustrie ist die Medizintechnik ein Markt mit wachsender Bedeutung. Als Abnehmer ist die Branche attraktiv, weil sie sich trotz schwieriger Rahmenbedingungen in der aktuellen Wirtschaftskrise vergleichsweise gut behauptet. Außerdem ist sie sehr innovativ. Rund 9% des Branchenumsatzes investiert die Medizintechnik Deutschlands in Forschung und Entwicklung.
Mit Erfolg: Etwa zwei Drittel ihrer Produkte sind laut Bundesverband der Medizinproduktindustrie, BV-Med, Berlin, nicht älter als drei Jahre. Kein Wunder, dass die Zahl der angemeldeten Patente in dieser Branche höher ist als zum Beispiel in der Automobilindustrie.
Diese Innovationsfähigkeit macht die Sonderschau „Metal meets Medical“ auf der Metav 2010 deutlich (Halle 9, Stand D9). Dabei wird sichtbar, dass die Branche ohne Zulieferer und deren Ausrüster bei weitem nicht so erfolgreich wäre – und schon gar nicht in Deutschland den Branchenumsatz auf 17,8 Mrd. Euro im Jahr 2008 gesteigert hätte. Zwei Drittel davon wurden mit ausländischen Kunden erzielt.
Ein großer Anteil des Erfolgs basiert auf der Leistungsfähigkeit der Zulieferketten, an deren Ende die Medizintechnik steht. Daher lenken die Themenschwerpunkte der Sonderschau den Blick der Betrachter auf Zulieferer in den einzelnen Gliedern: die Metallbearbeiter, deren Fertigungspräzision und Wirtschaftlichkeit diese erfolgreiche Branchenentwicklung auf dem Weltmarkt erst ermöglicht haben.
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