16.03.2010 | Redakteur: Stéphane Itasse

Der Werkzeugmaschinenhersteller MAG hat eine neue Software-Gruppe E-Tekx gegründet, um die Software-Lücke zwischen Maschinensteuerung und Unternehmensplanung zu schließen. Durch eine vernetzte Produktion sollen die Industrieunternehmen mehr Transparenz herstellen und Verbesserungen leichter umsetzen können, wie MAG Europe in Stuttgart mitteilt.
Das Produktprogramm von Gruppe E-Tekx umfasst CAM-Software für Zerspanungs- und Verbundwerkstoff-Anwendungen, ein Softwarepaket zur Erfassung, Auswertung und Analyse von Maschinen- und Prozessdaten sowie ergänzende Engineering-Leistungen und Anwendungssupport, heißt es. Eine Vielzahl an Schnittstellen zu Werkzeugmaschinen mit unterschiedlichen Steuerungen bis hinunter zu einfachen Komponenten wie Druckluftkompressoren oder anderen alleinstehenden Aggregaten stelle MAG zur Vernetzung der Produktion bereit. Ziel aller eingesetzten Mittel sei vollständige Transparenz in der Produktion und konkrete Optimierungen.
Auf der Messe Metav in Düsseldorf hatten die Messebesucher erstmals Gelegenheit, sich über E-Tekx zu informieren. Im Juni lädt der Softwareanbieter dann in das Schwesterwerk in Rottenburg ein, wo derzeit die Fertigung von Maschinenkomponenten mit der Freedom-Eware-Suite ausgestattet werde. Zur Hausmesse soll die vernetzte Produktion präsentiert werden.
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