06.07.2010 | Autor / Redakteur: Monika Zwettler / Monika Zwettler

Eine neue Software-Generation für die PC-basierte Steuerungstechnik erweitert die traditionelle Automatisierungswelt um viele Funktionen. So unterstützt sie den Einsatz von Mehrkern-Prozessoren, integriert Programmiersprachen aus der Automatisierungs- und IT-Welt in die Entwicklungsumgebung und ebnet den Weg für neue Arbeitsweisen.
Bereits im Jahr 1986 hat Beckhoff normale PC für Steuerungsaufgaben genutzt, vor sieben Jahren wurde mit der Einführung von Ethercat wieder eine Standard-Technik aus der IT- in die Automatisierungswelt übertragen. Im vierten Quartal diesen Jahres nun will das Unternehmen die dritte Generation der Software Twincat für die PC-basierte Steuerungstechnik einführen.
Damit werden erneut Techniken, die aus der IT-Welt bekannt sind, in die Automatisierung überführt: Mit Twincat 3 und der Extended Automation Technology (XAT) soll eine Steuerungssoftware zur Verfügung stehen, mit der die Standard-Automatisierungswelt unter anderem durch zusätzlich integrierte Programmiersprachen deutlich erweitert wird, heißt es.
Der Oberbegriff für diese neue Technologie lautet Extended Automation (XA). Sie beinhaltet die XA-Architecture, die sich wiederum aus den Komponenten XA-Engineering und XA-Runtime zusammensetzt.
Die Extended Automation Architecture (XAA) führt die bereits bekannten Features der Software fort. Zudem werden auch künftig alle verbreiteten Feldbusse unterstützt. Motion Control von Point-to-Point-Bewegungen bis hin zur CNC ist weiterhin möglich. Neu ist jetzt, so der Hersteller, dass zu den fünf Sprachen für die speicherprogrammierbare Steuerung gemäß IEC-61131-3 auch die IT-Sprachen C/C++ und Matlab/Simulink integriert sind.
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