Vision 2010

Sick gewinnt mit 3D-Hochgeschwindigkeits-Farbkamera

12.11.2010 | Redakteur: Reinhold Schäfer

Thomas Walter (l.), Bereichsleiter Industrie und Technology der Messe Stuttgart, gratuliert Fredrik Nilsson, Produktmanager bei Sick, zum Gewinn des Vision-Awards. Bild: Schäfer

Mit der weltweit ersten Hochgeschwindigkeits-3D-Kamera mit leistungsstarker Farbverarbeitung hat Sick den Vision-Award für angewandte Bildverarbeitung gewonnen. Auf der Vision gratulierte hierzu Thomas Walter, Bereichsleiter Industrie und Technology der Messe Stuttgart, dem Produktmanager Fredrik Nilsson, von der Sick IVP AB, Linköping/Schweden, die zur Sick AG in Waldkirch gehört.

„Das Besondere der 3D-Kamera Colorranger E ist, dass sie mehrere unterschiedliche Kameras ersetzt, die bisher für die Aufgabenkombination 3D und Farbverarbeitung erforderlich waren“, erläutert Nilsson. Der Colorranger liefert über eine Gigabit-Ethernet-Schnittstelle 3D- und multilineare Farbdaten, einschließlich RGB (Rot/Grün/Blau), Nahinfrarot und Grauwerten ohne Infrarotanteil.

3D-Hochgeschwindigkeits-Kamera bietet hohe Farbqualität

Die 3D-Hochgeschwindigkeits-Kamera verwendet je Farbe eine separate Sensorzeile und stellt damit die volle Farbauflösung bei bis zu 3072 Pixeln je Kanal zur Verfügung. „Farbfilter mit hoher Spektralempfindlichkeit sichern in Verbindung mit On-Chip-Weißabgleich und Farbraumkorrektur die hohe Farbqualität“, führt Nilsson weiter aus.

Die 3D-Hochgeschwindigkeits-Kamera Colorranger E ist das jüngste Mitglied der Ranger-Produktreihe von Sick, die nun vom Low-Cost-Modell Ranger D für Anwendungen mittlerer Geschwindigkeit über den Ranger E mit Multiscan-Technik für hohe Geschwindigkeiten bis zum neuen Colorranger E reicht, der gleichzeitig 3D- und Farbmessungen unterstützt.

3D-Hochgeschwindigkeits-Kamera vielseitig einsetzbar

Mit ihren Messgeschwindigkeiten, ihrer Datenqualität und ihrer hohen Flexibilität der Multiscan-Technik sind die Kameras für vielseitige Systeme in rauen Industrieumgebungen einsetzbar, von der kleinteiligen Komponentenprüfung bis zu aufwendigen Großabtastungen.

„Die 3D-Technik basiert auf Triangulation mit einem separaten Laser. Damit wird die flexible Anpassung von Sichtfeld, Höhenbereich und Höhenauflösung an die Erfordernisse spezifischer Applikationen ermöglicht“, sagt Nilsson. Mit dem integrierten Kalibrierwerkzeug von Sick sei sogar die Ausgabe der Messdaten als Millimeterwerte möglich.

Mit der proprietären Multiscan-Technik von Sick lasse sich die 3D-Hochgeschwindigkeits-Kamera für gleichzeitige Mehrfachmessungen konfigurieren, zum Beispiel 3D-Kontur, Laser-Streulicht, Farbe und Grauwerte, genau abgestimmt auf die Erfordernisse einer bestimmten Anwendung.

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