Energieeffizienz

Weidmüller lässt sich Energieeffizienzmanagement zertifizieren

17.08.11 | Redakteur: Stéphane Itasse

Das Energieteam um Gerhard Linke (Mitte) präsentiert mit Geschäftsführer Ralf Hoppe (vorn, 2.v.r.) das Energiemanagementzertifikat. (Bild: Weidmüller)
Das Energieteam um Gerhard Linke (Mitte) präsentiert mit Geschäftsführer Ralf Hoppe (vorn, 2.v.r.) das Energiemanagementzertifikat. (Bild: Weidmüller)

Effizientes Energiemanagement hat die Dekra Certification der Weidmüller Interface GmbH & Co. KG am Hauptsitz Detmold und im Produktionswerk in Thüringen bescheinigt. Mit dem Zertifikat nach der DIN EN 16001 ist Weidmüller laut eigener Mitteilung eine der ersten Firmen mit zertifiziertem Energiemanagement, nicht zuletzt, weil das Unternehmen die Grundvoraussetzung erfüllt.

Die Grundvoraussetzung ist, dass das Unternehmen seine Energieeffizienz ständig weiterentwickelt. Zur Steigerung der Energieeffizienz hatte Weidmüller zunächst mit der Beseitigung alltäglicher Mängel begonnen. Das Ergebnis: Die Firma sparte auf Anhieb rund 340.000 kWh pro Jahr ein.

Weidmüller-Mitarbeiter machen bei Energieeffizienz mit

Heute fußt das Managementsystem auf zwei wesentlichen Säulen: Besonders hohen Einfluss haben engagierte Mitarbeiter, die mitdenken und mitmachen; zum zweiten hilft die technische Energieerfassung. Damit lassen sich Energieströme visualisieren und gezielte Verbesserungsmaßnahmen ableiten. Die Energiemanagementbeauftragten finden so schneller „Energiefresser“ und können Einsparerfolge besser darstellen.

Gerhard Linke, Umwelt- und Energiemanagementbeauftragter von Weidmüller, erläutert: „Wir verfolgen schon seit 2010 eine systematische Energieeffizienzstrategie, zusätzlich zu der seit vielen Jahren bereits ausgereiften Produktivitätsstrategie.“ Diese hatte am 15. April 2011 das Kaizen Institut ausgezeichnet (wir berichteten).

Beim Thema Energieeffizienz gibt es nur Gewinner

Auch Geschäftsführer Ralf Hoppe ist vom Energiemanagementsystem überzeugt: „Seit wir uns noch intensiver mit Energieeffizienz beschäftigen, haben wir gelernt, dass es bei diesem Thema nur Gewinner gibt.“ Aus diesem Grund hat Weidmüller ein Energieteam aufgestellt. Hier beraten sich Mitarbeiter mit verschiedenen Kernkompetenzen über Möglichkeiten, Neuerungen und Ideen – derzeit in rund 30 Projekten.

„Die Dynamik, die das Energiemanagement zur Zeit erfährt, ist sehr groß: Das Energieteam arbeitet auf Hochtouren. Die Ergebnisse sind überzeugend“, ist Linkes Eindruck vom Engagement der Weidmüller-Mitarbeiter für umweltschonende Prozesse.

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