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MES

Automatische Datenerfassung in der Fertigung steigert Leistung

| Autor / Redakteur: Carl Thorsten Drechsler, Christoph Grauer und Hans-Bernd Veltmaat / Reinhold Schäfer

Im April 2009 begann man in der Komponentenfertigung eines Landmaschinenherstellers mit der Implementierung einer MES-ERP-Verbundlösung. (Bild: Agco)
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Im April 2009 begann man in der Komponentenfertigung eines Landmaschinenherstellers mit der Implementierung einer MES-ERP-Verbundlösung. (Bild: Agco)

Um die Effizienz zu messen, hat ein Landmaschinenkonzern mit einem Produktionsleitsystem (MES) entsprechende Daten gesammelt und nach betriebswirtschaftlichen Kriterien ausgewertet. Als Ergebnis wurde vom Unternehmen beschlossen, den gesamten Maschinenpark der Teilefertigung an das System anzuschließen.

Kennzahlen machen die Leistung eines Unternehmens transparent. Dadurch erleichtern sie die strategische Planung ebenso wie die operative Steuerung. Voraussetzung ist, dass sie den zuständigen Entscheidern rechtzeitig vorliegen. Leistungssteigerung bedeutet bei dem Landmaschinenkonzern Agco, die Effizienz der Produktion durch sparsamen Ressourceneinsatz zu verbessern.

MES macht Effizienz des Unternehmens messbar

Um die Effizienz zu messen, will der Landtechnikkonzern mit einem Produktionsleitsystem (Manufacturing Execution System, MES) Daten zur Produktivität, Maschinenauslastung, Komponenten- und Endproduktqualität sammeln sowie nach betriebswirtschaftlichen Kriterien auswerten. Als MES führte er die Software Flexnet des kalifornischen Herstellers Apriso ein und integrierte sie in seine SAP-Landschaft.

Das Pilotprojekt dazu fand in einer neuen Werkhalle der Konzerntochter Fendt statt. Lodestone Management Consultants steuerte eine nahtlos in das SAP-System integrierte Lösung zur Maschinen- und Betriebsdatenerfassung bei.

Die vorgefundene Ausgangslage:

  • Daten werden jeweils direkt an der Maschine erhoben und auf Papier notiert,
  • Maschinenzustände sind weder genau noch einheitlich definiert,
  • Probleme beim Ermitteln der produktiven Laufzeit,
  • Dauer und Ursachen von Stillständen sowie Ausschussgründe werden von Hand auf Papier erfasst,
  • hohe Arbeitslast, verzögerte Weitergabe der Informationen sind die Folge,
  • Stillstände werden unvollständig erfasst und klassifiziert,
  • Kennzahlen sind unzureichend spezifiziert,
  • Maschinenzustände werden unvollständig aufgezeichnet,
  • Kennzahlen sind zwischen Maschinen kaum vergleichbar,
  • papierbasierte Bereitstellung von Auftragsdaten und Arbeitsanweisungen,
  • Keine Echtzeit-Visualisierung der Produktionshalle, das heißt: Welche Maschinen laufen, welche stehen still, wo treten Störungen auf?

Pilot-MES zeichnet automatisiert Daten von 50 Maschinen auf

Im April 2009 begann Lodestone in der Komponentenfertigung der deutschen Agco-Tochter Fendt mit der Implementierung einer Verbundlösung aus Flexnet und SAP ECC. Zum Projekt gehörte die Automation der Maschinendatenerfassung (MDE) sowie der Betriebsdatenerfassung (BDE). Ihren Schwerpunkt bildete die Einrichtung eines Pilotsystems zur Aufzeichnung der Betriebsdaten der über 50 Maschinen einer neuen Fertigungshalle.

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