Distanzsensor

Hochdynamisch positionieren bei niedrigsten Betriebskosten

17.01.2012 | Redakteur: Ines Näther

Eingesetzt wird der Sensor unter anderem zur horizontalen und vertikalen Positionierung oder zur Distanzierung und Kollisionsvermeidung. Bild: Sicke

Präzise und – wenn erforderlich – hochdynamisch positionieren, niedrige Betriebskosten durch intelligente Lösungen zur schnellen Integration und Diagnose – der Distanzsensor DL100 Hi von Sick vereint technische und wirtschaftliche Vorteile für die Anwender.

Eingesetzt wird der Sensor unter anderem in der Lager- und Fördertechnik zur horizontalen und vertikalen Positionierung von Regalbediengeräten oder zur Distanzierung und Kollisionsvermeidung an Brückenkränen. Er bietet – etwa mit RS422, SSI und Profibus DP die in diesem Umfeld geforderten Standard-Schnittstellenoptionen.

Der Sensor basiert auf einem modularen Plattform-Konzept für Distanzsensoren für Positionieranwendungen, mit dem Sick unterschiedliche Kundenwünsche und Applikationsanforderungen flexibel, zeitnah und wirtschaftlich bedienen kann.

Höchste Präzision und einzigartige Dynamik

Der DL100 Hi als erster Sensor dieser Plattform arbeitet mit einer Laserlichtquelle der Schutzklasse 2, deckt Reichweiten zwischen 0,15 bis 300 m ab und nutzt die Phasen-Laufzeitmessung zur präzisen Ermittlung von Distanzen und Positionen. Bei einstellbaren Auflösungen zwischen 0,1 bis 100 mm erreicht der Sensor je nach Messbereich Genauigkeiten von ±2 bis 3 mm bei Reproduzierbarkeitswerten von ±0,5 bis 2 mm.

Überall dort, wo ein hochdynamischer Betrieb z.B. von Regalbediengeräten es ermöglicht, mehr Wirtschaftlichkeit und Wertschöpfung zu generieren, ist der DL100 Hi der perfekte Sensor. Seine, zur Steuerung synchrone, Ausgabe der Messdaten ermöglicht es, dynamische Anwendungen mit Beschleunigungswerten bis zu 15 m/s2 zu realisieren und „hart“ eingestellte Lageregelkreise zu fahren. Dadurch können die Regalbediengeräte kürzere Spielzeiten und damit mehr Einzel- und Doppelspiele pro Zeiteinheit und entsprechend mehr Effizient und Wirtschaftlichkeit erreichen.

Minimierte Kosten für Integration, Betrieb und Diagnose

Neben der technischen Leistungsfähigkeit stand beim Design auch der Aspekt niedrigst möglicher Gesamtbetriebskosten im Vordergrund. Mit seinem Metallgehäuse in Schutzart IP65 erfüllt der Sensor die typischen Robustheitsanforderungen in der Lager- und Fördertechnik. Der Aufwand für die Installation und die Inbetriebnahme ist minimal. Die Sensorhalterung mit Schnellverschluss und 3D-Ausrichtmechanik zur Feinjustage sowie der gut sichtbare Laserfleck auf dem Zielobjekt ermöglichen eine zügige mechanische Integration. Noch weniger Zeit benötigt der elektrische Anschluss – dank Speedcon-kompatiblen M12-Anschlusssteckern mit Schnellverriegelung.

Die Konfiguration ist flexibel möglich – über das ablesefreundlich geneigte Display, per Feldbus oder per Computer über den integrierten Ethernet-Anschluss. Dieser dient gleichzeitig als Diagnose-Schnittstelle, über die auch eine Fernwartung des Sensors innerhalb eines Maschinen- oder Anlagennetzwerkes möglich ist. Auf diese Weise kann der DL100 Hi – auch vorbeugend – zahlreiche Status-, Diagnose und Wartungsdaten übertragen, die die Gefahr von Stillstandszeiten minimieren und Produktivität der Anlage verbessern und optimieren.

Dieser Beitrag ist urheberrechtlich geschützt. Sie wollen ihn für Ihre Zwecke verwenden? Infos finden Sie unter www.mycontentfactory.de (ID: 388726)

Hersteller & Lieferanten

SAB Bröckskes GmbH & Co KG

41749 Viersen | Deutschland

Firmenprofil

MPDV Mikrolab GmbH

74821 Mosbach | Deutschland

Firmenprofil