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Industrie 4.0

Industrie 4.0: DFKI und Bosch Rexroth kooperieren

| Redakteur: Reinhold Schäfer

Prof. Detlef Zühlke, Vorstandsvorsitzender der Smartfactory-KL-Initiative und Forschungsbereichsleiter am DFKI, sowie Dr. Thomas Bürger, Bereichsleiter Entwicklung Automationssysteme bei Bosch Rexroth, vor der intelligenten Fertigungslinie der SmartfactoryKL auf der Hannover-Messe.
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Prof. Detlef Zühlke, Vorstandsvorsitzender der Smartfactory-KL-Initiative und Forschungsbereichsleiter am DFKI, sowie Dr. Thomas Bürger, Bereichsleiter Entwicklung Automationssysteme bei Bosch Rexroth, vor der intelligenten Fertigungslinie der SmartfactoryKL auf der Hannover-Messe. (Bild: Bosch Rexroth)

Die Technologie-Initiative Smartfactory KL e.V. und Bosch Rexroth arbeiten intensiv zusammen, um die praktische Umsetzung der vernetzten Fabrik weiter voranzutreiben. Ein wesentlicher Aspekt ist die Weiterentwicklung der weltweit ersten, herstellerübergreifenden Industrie-4.0-Demonstrationsanlage.

In dieser intelligenten Fertigungsanlage demonstrieren 16 Partner, wie sich Industrie 4.0 praktisch umsetzen lässt. Ziel ist es unter anderem, durch die Entwicklung und Umsetzung von herstellerübergreifenden Konzepten offene Standards in serviceorientieren Architekturen zu etablieren.

Die SmartfactoryKL ist eine herstellerunabhängige Demonstrations- und Forschungsplattformplattform, auf der die Ideen von Industrie 4.0 in die Realität überführt werden. Dort arbeiten Wissenschaftler und Entwickler seit mittlerweile zehn Jahren an den Grundlagen für die horizontal und vertikal vernetzte Produktion. Bosch Rexroth beteiligt sich schon seit mehreren Jahren an der Übertragung der Forschungsarbeiten in die Praxis.

Umsetzung einer modularen Fertigung

Aktuell arbeiten die Wissenschaftler und Entwickler verschiedener Unternehmen an der Umsetzung einer modularen Fertigung basierend auf offenen Standards und serviceorientierten Architekturen (SOA). Der Einsatz offener Standards, wie zum Beispiel OPC UA und MQTT, ermöglicht das Zusammenspiel zwischen Komponenten unterschiedlicher Hersteller. Maschinenbauer können dadurch modulare Maschinenkonzepte realisieren. Durch den modularen Aufbau von Softwarekomponenten mittels SOA können Dienste von Maschinen besser ausgetauscht, gewartet und erweitert.

Für den Endanwender bedeutet das zum Beispiel eine flexiblere Umsetzung technischer Prozesse innerhalb der Maschine oder eine leichtere Ankopplung zusätzlicher Geschäftsprozesse, wie die Auswertung von Maschinendaten für vorbeugende Wartung. Diese Entwicklungen bilden die Basis um aus Industrie 4.0 neue Geschäftsmodelle zu entwickeln.

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