09.09.2010 | Redakteur: Monika Zwettler
Der Magnetschalter MMS 22-PI1 von Schunk hat einen programmierbaren Schaltpunkt, der ihn universell einsetzbar machen soll. Wie es zur Messe Motek 2010 heißt, wird dadurch die Abfrage von Greifern in Handhabung und Montage erleichtert und beschleunigt. Statt unterschiedlicher Varianten werde nun nur noch ein Schalter benötigt, sodass die Lagerhaltungskosten sinken und die Flexibilität des Anwenders steigt.
Der Hersteller hebt hervor, dass durch den programmierbaren Magnetschalter keine Störkonturen durch Sensoren entstehen, weil der Schaltpunkt des Magnetschalters individuell eingestellt wird und dadurch komplett in die C-Nut des Aktors eingeschoben werden kann. So seien keine Aussparungen an Adapterplatten mehr nötig.
Mithilfe eines Teachwerkzeugs, das entweder als kabelgebundene oder als berührungslose, magnetische Version erhältlich ist, lässt sich der Magnetschalter in kurzer Zeit programmieren. Zur Programmierung wird der Sensor in den Aktor eingeschoben bis eine Kontroll-LED leuchtet.
Anschließend wird das Teachwerkzeug zwei Sekunden lang aufgesetzt, wieder entfernt und der Greifer in Zielposition gebracht. Nach erneutem Aufsetzen des Werkzeugs ist der Vorgang laut Hersteller bereits abgeschlossen, wodurch 90% der Einrichtzeit im Vergleich zu herkömmlichen Magnetschaltern gespart werden soll.
Auch der Ausschaltpunkt des Schalters kann programmiert werden. Dazu wird das Teachwerkzeug aufgesetzt, der Greifer in Position gebracht und diese mit dem Werkzeug bestätigt. Selbst bei sehr kleinen Hüben sei dadurch eine sichere Positionsabfrage möglich.
Darüber hinaus erkennt der Greifer durch die einstellbare Hysterese unterschiedlich große Werkstücke. Der gesamte Greifprozess ist laut Schunk dadurch besser steuer- und auswertbar.
Schunk auf der Motek 2010: Halle 1, Stand 1501
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