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Cemat 2016

Sensorlösungen für den Materialfluss

| Redakteur: Benedikt Hofmann

Sick zeigt auf der Cemat 2016 Komplettlösungen für einen effizienten Materialfluss.
Sick zeigt auf der Cemat 2016 Komplettlösungen für einen effizienten Materialfluss. (Bild: Sick)

Sick zeigt das gesamte Portfolio der Sensortechnologie speziell für die Intralogistik und insbesondere im Hinblick auf Industrie 4.0. Der Schwerpunkt liegt im Bereich der Datenerhebung und Datenvernetzung, also in der zuverlässigen Identifikation und Datenverarbeitung.

Die Systeme von Sick sollen eine umfassende Echtzeitüberwachung der Systemperformance von automatischen Logistikanlagen ermöglichen. Mitarbeiter von Vertriebszentren mit großem Umschlagvolumen können so auch unter Zeitdruck schnell Entscheidungen treffen und dadurch die Qualität, Präzision und Effizienz von Wareneingangs-, Sortier- und Versandprozessen maximieren. Zukünftig lassen sich dem Unternehmen zufolge durch Sammlung von Objektinformationen in großen Rechenzentren und die modernen Möglichkeiten, diese großen Datenmengen in Echtzeit zu verarbeiten, völlig neue Konzepte schaffen.

Unter der Bezeichnung „Track-and-Trace-Systeme“ bietet Sick eine Vielzahl von Systemlösungen an, die Produktstammdaten und Objekteigenschaften automatisch erfassen, plausibilisieren und speichern. Hierbei handelt es sich sowohl um statische als auch um dynamische Lösungen, zum Beispiel für manuelle und automatisierte Wareneingangsprozesse. Eingesetzt werden dabei moderne Technologien wie Barcodescanner, RFID, Vision-Sensorik und mehrdimensionale Lasermesstechnik zur Identifikation von Objekten sowie zur Bestimmung von Geometrien, Konturen, Überständen und Gewichten.

Einfache Bedienung und hohe Zuverlässigkeit

Alle Systeme sind Sick zufolge auf Plug & Play, auf einfache Bedienung, auf hohe Zuverlässigkeit und Verfügbarkeit sowie einfache Wartung ausgelegt. Die Lösungen unterscheiden sich unter anderem in der minimal beziehungsweise maximal erfassbaren Objektgröße oder Gewicht. Je nach Oberflächenbeschaffenheit der Objekte kommen unterschiedliche Technologien zum Einsatz. Einige Systeme sind zudem in der Lage, weitergehende 2D-Bild- oder 3D-Objekt-Informationen bereitzustellen, um logistik- und handhabungsrelevante Auswertungen vorzunehmen. Weitere Auswertungen betreffen etwa die Flächenschwerpunkte der Gebinde, ihre Eignung für die Fördertechnik und das Auftreten von Ausbauchung bis hin zur Gebindezählung und Klarschriftlesung. Mit diesen Informationen können dann die logistisch entscheidenden Stammdaten in den ERP-, MES- und Lagerverwaltungssystemen aktualisiert werden. Die Unternehmen profitieren dadurch von verbesserten Prozessen ihrer Logistikkette, wie zum Beispiel der Lagerortbestimmung, bei Verpackungsmittelvorschlägen oder der Vorausberechnung von Versandkosten.

Abgerundet wird dieses Angebot durch auf die Logistik abgestimmte Sensorik für den Maschinenbau. Im Fokus stehen hierbei Integrierbarkeit, Robustheit, Detektionsfähigkeit und Diagnosemöglichkeiten. Die auf dem Sick-Messetand gezeigten Produkte sollen nachhaltige und wirtschaftlich erfolgreiche Logistiklösungen schaffen, die den immer individuelleren Kundenanforderungen gerecht werden: hoch dynamische und energieeffiziente Regalbediengeräte, modernste Shuttle-Technologie und autonome Fahrzeuge sowie neue Sicherheits-Laserscanner, die äußerst anpassungsfähig und auf verschiedene Umgebungsbedingungen abgestimmt sind.

Sick Vertriebs GmbH, Halle 27, Stand F38.

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