16.03.2010 | Redakteur: Jürgen Schreier

Der Vorstand der Kuka Aktiengesellschaft legte im Rahmen der Bilanzpressekonferenz am 16. März 2010 Rechenschaft ab über die eingeleiteten und umgesetzten Maßnahmen zur Weiterentwicklung des Konzerns. Das Jahr 2009 hatte dem Roboter-Hersteller starke Auftrags- und Umsatzrückgänge beschert.
Das schwierige gesamtwirtschaftliche Umfeld im Geschäftsjahr 2009 ungünstig auf den Geschäftsverlauf des Kuka-Konzerns ausgewirkt. Dennoch hätten sich die Auftragseingänge von Kuka besser entwickelt als die des Marktes. So gingen sie Orders von 1.279,9 Mio. (2008) auf 903,3 Mio. Euro (2009) zurück; dies ist ein Rückgang um 29,4% gegenüber dem Vorjahr.
Der Geschäftsbereich Robotics erzielte 2009 Auftragseingänge von 324,3 Mio. Eiro (minus 30,2%). Davon betroffen war insbesondere das Geschäft mit Automotive-Kunden betroffen, während die Bereiche General Industry und Service geringere Rückgänge verzeichneten. Im Geschäftsbereich Systems schrumpften die Bestellungen von 854,9 Mio. (2008) auf 615,4 Mio. Euro (2009), was einem Rückgang um 28% gegenüber dem Vorjahr entspricht.
Die Umsatzerlöse erreichten im Kuka-Konzern 2009 insgesamt einen Wert von 902,1 Mio. Euro; dies ist ein Rückgang um 28,7% gegenüber dem Vorjahr (2008: 1.266,1 Mio. Euro). Auch hier waren die Geschäftsbereiche gleichermaßen betroffen. Die Umsatzerlöse des Geschäftsbereichs Robotics verminderten sich von 474,4 Mio. (2008) um 30,3% auf 330,5 Mio. Euro (2009). Im Geschäftsbereich Systems sanken die Umsatzerlöse von 837,5 Mio. (2008) um 27,7% auf 605,5 Mio. Euro (2009). Die Book-to-Bill-Ratio des Konzerns (das Verhältnis von Auftragseingängen zu Umsatzerlösen) betrug damit 1.
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