Automatisierung

Automatica 2010 als Impulsgeber für die Automatisierungsbranche

20.05.2010 | Autor / Redakteur: Rüdiger Kroh / Rüdiger Kroh

Diese Roboter begrüßten 2008 knapp 32000 Besucher am Eingang zur Automatica. Auch diesmal soll die Marke von 30000 überschritten werden. Bild: Kroh

Der Countdown läuft: Vom 8. bis 11. Juni öffnet die Automatica zum vierten Mal auf dem Gelände der Messe München ihre Pforten. Die rund 700 Aussteller knüpfen große Erwartungen an die internationale Fachmesse für Automation und Mechatronik.

Die Automatica kommt genau zum richtigen Zeitpunkt, darüber sind sich die Experten der Automatisierungsbranche einig. Vom 8. bis 11. Juni will die 4. internationale Fachmesse für Automation und Mechatronik auf dem Gelände der Messe München Innovationen und Lösungen präsentieren und damit wirtschaftliche Impulse geben.

Automatica macht Pause beim Wachstum

An das kontinuierliche Wachstum der ersten drei Veranstaltungen wird die Automatica allerdings dieses Jahr nicht anknüpfen können. 2008 belegten rund 870 Aussteller aus 41 Ländern eine Netto-Ausstellungsfläche von 32000 m2. Der Auslandsanteil lag bei etwa 30%.

Diesmal werden statt fünf nur vier Hallen mit 44000 m2 Brutto-Ausstellungsfläche gebucht sein. Nach Auskunft der Messe München haben sich aktuell rund 700 Aussteller aus 42 Ländern angemeldet.

Beim Ausstellungsspektrum der Automatica bilden die Robotik, die Montage- und Handhabungstechnik sowie die industrielle Bildverarbeitung die Kernbereiche. Die dazugehörigen Techniken untergliedern sich in die Themen Positioniersysteme, Antriebstechnik, Sensorik, Steuerungstechnik, Sicherheitstechnik, Versorgungstechnik, Software und Dienstleistungen. Damit werde das gesamte Spektrum der Automation von der Komponente bis zum System abgedeckt, heißt von Seiten des Veranstalters.

Intersolar auch 2010 parallel zur Automatica

Bereits zum zweiten Mal findet parallel zur Automatica die Intersolar, internationale Fachmesse für Solartechnik, statt. Diese Messe konzentriert sich auf die Bereiche Photovoltaik und Solarthermie.

Die Verknüpfung sei sinnvoll, weil die weltweite Nachfrage nach Solarzellen steige, und die Solarindustrie immer mehr auf Automatisierung setze, um wettbewerbsfähig zu bleiben und effizienter zu produzieren. Hinter der Nutzung der Solartechnik stehen Fertigungs- und Montageanlagen, die in den letzten Jahren zunehmend automatisiert wurden.

Messedaten kurz und bündig – Automatica 2010

Automatisierungstechnik will Ressourceneffizienz steigern

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