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Schwerlastroboter

Der Größte der ABB-Schwerlastroboter und trotzdem bis zu 25 % schneller

| Redakteur: Victoria Sonnenberg

Der neue Schwerlastroboter IRB 8700 von ABB realisiert eine große Reichweite, hohe Handhabungskapazität, nachhaltige Performance bei gleichzeitig guter Wirtschaftlichkeit für den Anwender.
Der neue Schwerlastroboter IRB 8700 von ABB realisiert eine große Reichweite, hohe Handhabungskapazität, nachhaltige Performance bei gleichzeitig guter Wirtschaftlichkeit für den Anwender. (Bild: ABB)

Der neue Schwerlastroboter IRB 8700 ist bis zu 25 % schneller als vergleichbare Roboter mit den niedrigsten Gesamtbetriebskosten am Markt. Mit dem IRB 8700 verwirklicht ABB sein Ziel nach großer Reichweite, hoher Handhabungskapazität sowie nachhaltiger Performance.

Der neue Schwerlastroboter IRB 8700 bietet eine Handhabungskapazität von 800 kg bei 3,50 m Reichweite beziehungsweise bis 1000 kg bei geneigtem Handgelenk. Damit übertrifft er vergleichbare aber langsamere Roboter dieser Gewichtsklasse im Schnitt mit um 25 % höheren Prozessgeschwindigkeiten, so der Hersteller. Zu seinen weiteren besonderen Eigenschaften zählen das einfache Design, wartungsarme Hochleistungskomponenten, Foundry-Plus-2-Schutzausführung und Lean-ID-Ausführungen.

„Unsere Entwicklungsziele – große Reichweite, hohe Handhabungskapazität, nachhaltige Performance bei gleichzeitig bester Wirtschaftlichkeit für den Anwender – haben wir mit dem IRB 8700 realisiert“, resümiert Ola Svanström, ABB-Produktmanager für Schwerlastroboter.

Steifigkeit des Schwerlastroboters vereinfachen seine Steuerung und Überwachung

Die Anwendungsvielfalt und Aufgaben für Schwerlastroboter wachsen mit den Anforderungen in der Automobil-, Maschinenbau-, Be- und Verarbeitungsindustrie, in Gießereien, Schmieden bis hin zur Baubranche. Bei Bearbeitungs- oder Handlingprozessen entstehen hier häufig sehr große Kräfte und Momente. Die Steifigkeit des IRB 8700 dank seines Parallelarmes und die symmetrische Konstruktion vereinfachen seine Steuerung und Überwachung. Beim Punktschweißen kann er einerseits als Positioniervorrichtung für schwere Werkstücke dienen und anschließend per Einwechseln der Schweißzange wieder weiter punkten.

Generell prädestinieren ihn die steifen Achsen, die geringen Eigenschwingungen und die hohen Geschwindigkeiten als Positionierroboter in Bearbeitungsanlagen. Sind Werkstücke oder Gebinde mit hohen Gewichten zu palettieren, überzeugen die Handhabungskapazitäten in den unterschiedlichen Positionen. Selbst bei den für Roboter eher exotischen Applikationen wie dem Stapeln oder Umsetzen von schweren Baustoffen und -steinen bewährt sich der IRB 8700.

Zwei Ausführungen mit 3,50 m und 4,20 m Reichweite

Beide Ausführungen, entweder mit 3,50 m Reichweite und 800 kg Handhabungskapazität (bis zu 1000 kg bei geneigtem Handgelenk; 630 kg in der Ausführung LeanID) oder mit 4,20 m und 550 kg (620 kg bei geneigtem Handgelenk; 475 kg in der Ausführung LeanID) verfügen über ein Massenträgheitsmoment von 725 kgm². Sie zeigen die bis ins Detail der Kundenbedürfnisse umgesetzte Konzeption des neuen Schwerlastroboters. Die standardmäßige Foundry-2-Schutzausführung trägt auch bei widrigen Einsatzbedingungen zur sehr hohen Maschinenverfügbarkeit im Dauerbetrieb bei. Jeweils ein Hochleistungsmotor und -getriebe je Achse, Gegengewichte und mechanische Federn statt störungsanfälligen Gasdruckfedern sorgen für wartungsarmen Betrieb und die geringsten Betriebskosten in dieser Roboterklasse. Zusätzlich sind als Varianten LeanID-Kabelführungen wählbar.

Anmerkung: Alle Angaben nach US-GAAP.

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