20.09.2007 | Redakteur: Rüdiger Kroh
Motoman hat auf der diesjährigen Motek seine Ausstellungsfläche verdoppelt. Wir sprachen mit Heiko Röhrig, Leiter Vertrieb Systempartner der Motoman robotec GmbH, über seine Messeerwartungen.
Röhrig: Wir fahren mit sehr hohen Erwartung zur diesjährigen Motek. Der Umzug nach Stuttgart bietet uns die Möglichkeit, unseren langgehegten Wunsch nach mehr Ausstellungsfläche zu realisieren. Wir werden die Standfläche im Vergleich zu den vergangenen Jahren verdoppeln. Durch die bessere Erreichbarkeit des neuen Messegeländes und die positive konjunkturelle Lage erhoffen wir uns mehr Besucher als in den vergangenen Jahren, insbesondere solche mit konkretem Bedarf.
Röhrig: Auf jeden Fall. Wir freuen uns auf ein modernes Messegelände mit den daraus resultierenden Möglichkeiten und Annehmlichkeiten für Aussteller und Besucher. Wir hoffen wegen der besseren Verkehrsanbindung und der direkten Nachbarschaft zum Flughafen auf zusätzliche Besucher insbesondere auch aus der nördlichen Hälfte Deutschlands sowie den europäischen Nachbarländern. Durch den Standortwechsel wurde außerdem die gleichzeitige Durchführung der Bond-expo möglich, von der wir uns weiteres Potenzial erwarten. Alles dies wird zur Steigerung des Stellenwertes der Motek, nicht nur für uns, beitragen.
Röhrig: Bildverarbeitung nimmt in der Robotertechnik eine immer größere Bedeutung ein. Wir möchten uns jedoch nicht auf eine integrierte Lösung festlegen, die in der Regel immer einen Kompromiss in Sachen Flexibilität darstellt. Wir suchen uns die jeweils beste Lösung für die aktuelle Anwendung am Markt und binden diese an den Roboter an. Alle erforderlichen Schnittstellen und Funktionalitäten sind bei unseren Robotern bereits im Standard vorhanden. Auch auf der diesjährigen Motek werden wir wieder an zwei Exponaten den Einsatz von Bildverarbeitung zeigen.
Röhrig: Einen ersten Schritt zur Lösung von schnellen Pick-and-Place-Aufgaben haben wir mit der Einführung der Scara-Roboter getan. Wenn der Markt ein interessantes Potenzial für Stabkinematiken bietet, werden wir mit Sicherheit nicht untätig sein.
Röhrig: Als Europapremiere werden wir in Stuttgart den HP 3J, den kleinsten Roboter aus der HP 3-Familie, präsentieren. Er zeichnet sich durch seine kompakte Bauweise bei geringem Gewicht und einer Traglast von 3 kg bei einem maximalen Arbeitsbereich von 532 mm aus. Angesteuert wird er von der NXC100-Steuerung. Außerdem zeigen wir die Kooperation von Scara-Kinematiken mit Knickarm-Robotern und exter-nen Achsen in gemischten Systemen.
Motoman robotec GmbH auf der Motek 2007: Halle 7, Stand 7510
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