02.12.2008 | Redakteur: Frank Fladerer

H2O hat sein neue Vacudest-Clearcat-Baureihe vorgestellt. Die Vakuumdestillationsanlage zur Aufarbeitung von Emulsionen und ölhaltigen Abwässern erreicht nach Herstellerangabe eine deutlich verbesserte Destillatqualität. Im Vergleich zu herkömmlichen Verdampfern ist demzufolge der CSB (Chemischer Sauerstoffbedarf) im Destillat um mehr als 60% geringer.
Gleichzeitig werden auch im Destillat gelöste Kohlenwasserstoffe den Angaben zufolge zuverlässig abgetrennt. Ein Feldversuch in der metallverarbeitenden Industrie ergab Destillate mit Kohlenwasserstoffgehalten unterhalb von 10 mg/l. Unabhängig davon, ob das Destillat im Betrieb wiederverwendet oder eingeleitet werden soll, entfallen somit Nachbehandlungen des Destillats mit Koaleszenzabscheidern, Aktivkohle oder Membrananlagen.
Durch die Verringerung der Prozessschritte werden den Angaben zufolge Kosten eingespart. Außerdem benötigt die Vakuumdestillationsanlage Vacudest Clearcat aufgrund des hydrodynamisch verbesserten, selbstreinigenden Active-Power-Clean-Wärmetauschers mit Verbrauchswerten ab 45 Wh/l weniger elektrische Energie als vergleichbare Verdampfer.
Die Vacudest-Verdampfer sind nach Angabe von H2O zur Reinigung und Kreislaufführung von industriellen Abwässern geeignet. Eingedampft werden verbrauchte Emulsionen oder Waschwässer aus Teilereinigungsprozessen, Druckgussemulsionen aber auch Spülwässer aus der Lackierung, Pulverbeschichtung und der chemischen Industrie. Die Entsorgungskosten werden den Angaben zufolge um mehr als 90 % gesenkt, so dass sich der Einsatz der Vacudest-Verdampfer ab Abwassermengen von 100 m3/h Jahr wirtschaftlich rechnet.
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