11.10.2011 | Redakteur: Victoria Sonnenberg

Mensch-Maschinen-Schnittstellen bedeuten oft ein erhöhtes Unfallrisiko. Um dieses Risiko so gering wie möglich zu halten, hat Fiessler das Sicherheits-Lichtvorhangsystem X-LCT entwickelt. Das System ist als ULCT/BLCT in Kategorie IV und als TLCT/ILCT in der Kategorie II erhältlich.
Der Lichtvorhang besteht aus einem Lichtsender und einem Lichtempfänger. Beide befinden sich in einem kompakten Aluminium-Strangpressprofil-Gehäuse mit einem Querschnitt von 25 mm × 35 mm mit flexibler T-Nutensteinbefestigung. Durch die Modulartechnik von Sender und Empfänger sollen sämtliche Schutzfeldhöhen zwischen 100 und 1500 mm in 100-mm-Schritten möglich sein.
Die Einsatzflexibilität wird zusätzlich durch eine große Einbaureichweite zwischen Sender und Empfänger und durch eine kurze Reaktionszeit erhöht, heißt es. Das Sicherheitssystem kann mit einem integrierten Auswertegerät ausgeliefert werden. Dieses beinhalte die programmierbaren Funktionen EDM (External Device Monitoring) und Wiederanlaufstelle.
In Abhängigkeit vom Sicherheitsabstand zwischen Sicherheitslichtvorhang-Schutzfeld und Gefahrenpunkt kommt ein Fingerschutz (Auflösung 14 mm) oder ein Handschutz (Auflösung 30 mm) zum Einsatz. Wenn der Sicherheitsvorhang nicht nur als Bedienerschutz sondern auch als Steuerung der Anlage eingesetzt werden soll, kann dies je nach Komplexität mit der programmierbaren Steuerung FPSC oder der parametrierbaren Kleinsteuerung PLSG-K gelöst werden. Dabei kann der Kunde zwischen Ein-, Zwei-, Drei- und Vier-Takt-Auflösung auswählen.
Fiessler Elektronik GmbH & Co. KG auf der Motek 2011: Halle 9, Stand 9414
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