29.01.2009 | Autor / Redakteur: Lothar Lochmaier / Ulrike Gloger

Trotz eines anhaltend schwierigen Marktumfelds entpuppt sich die einheimische Windindustrie weiterhin als Wachstumstreiber. Mehr noch: Die Hersteller von Komponenten und Zulieferer bilden mittlerweile ein stabiles Rückgrat im Exportgeschäft des deutschen Maschinen- und Anlagenbaus.
In einem derzeit schwierigen Marktumfeld sei es den deutschen Herstellern und Zulieferern gelungen, sich im vergangenen Jahr auf einem stabilen Wachstumskurs zu halten, gaben der Bundesverband Windenergie (BWE) und der Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau (VDMA Power Systems) in Berlin bekannt.
Laut dem Deutschem Windenergie-Instituts sind 2008 im Inland 866 (2007: 883) Windenergieanlagen mit einer Leistung von 1665 (2007: 1667) MW neu installiert worden. In Deutschland waren Ende 2008 insgesamt 20301 Windenergieanlagen mit einer Gesamtleistung von 23902 MW installiert.
Wirtschaftswachstum in Deutschland ergibt sich jedoch vor allem durch die Exportquote von weit über 80% auf dem Weltmarkt. Aufgrund mangelnder politischer Unterstützung, teurer Rohstoffeinkäufe sowie unkalkulierbarer wirtschaftlicher Rahmenbedingungen sei der bislang wichtige Heimatmarkt im vergangenen Jahr von den Herstellern vernachlässigt worden, kommentiert Hermann Albers, Präsident des BWE, die Flaute im einheimischen Windgeschäft.
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