03.09.2010 | Autor / Redakteur: Annedore Munde / Annedore Munde
Mit Blick auf den großen internationalen Zuspruch der diesjährigen Husum Wind-energy zeigte sich der Wirtschaftsminister von Schleswig-Holstein, Jost de Jager, erfreut, dass der Messekongress erstmals in der neuen und vom Land geförderten Messe- und Kongresshalle stattfinden kann. „Damit gewinnt die Messe noch ein Stück mehr an Attraktivität“, so de Jager. Er weist auch darauf hin, dass die Landesregierung sich mit ihrem Energiekonzept zum Ziel gesetzt habe, die Nutzung der Windenergie onshore wie offshore massiv voranzutreiben. Bereits jetzt seien über 7000 Menschen in dieser Branche beschäftigt.
Zunehmend spielen in der Windindustrie Fragestellungen eine Rolle, die beispielsweise Produktionsprozesse in den Unternehmen betreffen. Qualitätsstandards würden zunehmend an der Automobilindustrie orientiert und die Unternehmen bemühten sich, ihre Lieferketten zu optimieren. „Zum ersten Mal haben wir Patentanwälte bei einer Windmesse vor Ort, die bei Patent- oder Markenrechtsverstößen eingreifen“, so Fecke.
Ein weiteres wichtiges Thema der Messe wird die Suche nach qualifizierten Arbeitskräften für alle Unternehmensebenen sein. Hier bietet die Windcareer am 25. September, für die Prof. Dr. Annette Schavan, Bundesministerin für Bildung und Forschung, die Schirmherrschaft übernommen hat, Informationen und Ansatzpunkte für Firmen und Arbeitsplatzsuchende.


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