03.09.2010 | Redakteur: Jürgen Schreier

Die Widmann Metalltechnik GmbH aus Wurmberg stellt die gesamte Dachfläche ihres Neubaus für die Nutzung von Solarenergie zur Verfügung. Die auf dem Flachdach der neuen Halle installierten Photovoltaik-Module haben eine Gesamtfläche von knapp 450 m². Die Widmann Metalltechnik GmbH ist in der Blech- und Metallbearbeitung tätig. Das Leistungsspetrum des Zulieferunternehmens reicht von der Laserbearbeitung über die Umformtechnik und Zerspanung bis hin Schweiß- und Baugruppenmontagen. Auch eine eigene CAD-Konstruktion ist vorhanden.
Die PV-Module liefern eine Spitzenleistung von 60,72 kWp und eine daraus zu erwartende jährliche Energiemenge von 55000 kWh. Dies ist für die Versorgung von rund 15 Haushalten ausreichend. Geschäftsführer Bernd Widmann zu seiner Initiative: „Für uns war es selbstverständlich, dass wir die ansonsten ungenutzte Dachfläche für ein solches „Kraftwerk“ zur Verfügung stellen und damit etwas zur Verbesserung der CO2-Bilanz beitragen.“
Auf dem Dach des Metallverarbeitungsbetriebes sind ausschließlich Module verbaut, die – wie auch die Erzeugnisse von Widmann selbst – „Made in Germany“ sind. Für den Standort im Gewerbegebiet „Dachstein“ spricht die unverschattete und gut belüftete Hanglage des neuen Industriegebäudes. Diese Faktoren lassen den Betreiber in Zukunft auf hohe Erträge hoffen.
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