08.06.2009 | Autor / Redakteur: Frank Fladerer / Jürgen Schreier
Kuhn: Ein heute von ersten Dienstleistungsunternehmen verfolgter Ansatz ist der Aufbau einer Wissensdatenbank gemeinsam mit dem Dienstleister, in der die zur Know-how-Sicherung erforderlichen Daten und Informationen sowie das externalisierbare Wissen gespeichert werden. Eine weitere Möglichkeit zur Erfassung dieser Daten ist, den Dienstleister in einem betreibereigenen Instandhaltungsplanungs- und -steuerungssystem arbeiten zu lassen.
Kuhn: Die Gestaltung der Verträge spielt hier eine entscheidende Rolle. In ihnen ist auch zu regeln, wie dem Know-how-Verlust entgegengewirkt werden kann und welche Daten und Informationen dem Betreiber wann und in welcher Form wie bereitzustellen sind. Entsprechende Berichte und Auswertungen sind zu definieren und regelmäßig zu überprüfen.
Kuhn: Hier gilt es, einen Dienstleister zu wählen, der eine ähnliche Unternehmenspolitik verfolgt und Unternehmenskultur aufweist. Betreiber und Dienstleister müssen die Ziele Nachhaltigkeit und Energieeffizienz gemeinsam anstreben und dazu gemeinsam nach Lösungen suchen, wie durch eine zielgerichtete Anpassung von Produktion und Instandhaltung gemeinsame Ziele erreicht werden können. Hierzu gehören neben einer entsprechenden Ausrichtung und Gestaltung der Prozesse auch Investitionen in entsprechende Komponenten, Maschinen, Betriebs- und Hilfsstoffe.
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