Informationstechnik

Beim Projekt „Bright Eyes“ steuern die Augen den Computer

16.03.2010 | Redakteur: Jürgen Schreier

Bei „Bright Eyes“ werden die Augenbewegungen eines PC-Nutzers von einem Eye-Tracker erfasst. Der Cursor auf dem Bildschirm folgt daraufhin dem Blick des Nutzers, der auf diese Weise einzelne Programme direkt mit seinen Augen steuern kann. Die Mausbenutzung wird so für verschiedene Anwendungen überflüssig. Zu Testzwecken wurde von den Wissenschaftlern eine E-Learning-Umgebung entwickelt, um die Benutzbarkeit der neuen Interaktionsmethode zu demonstrieren.

Basis von Bright Eyes ist das Eye-Mouse-Programm

Diese wurde von den Forschern im Rahmen der ITK-Messe Cebit 2010 in Hannover präsentiert. Neben den Projektleitern Prof. Wolff und Dr. Hitzenberger bestand das Regensburger Messeteam aus Martin Brockelmann (Entwicklung), Maria Wycislo (Evaluation) und Stefan Mikes (Support und Präsentation).

Zahlreiche Anwendungen in den Bereichen IT-Sicherheit oder E-Learning sind denkbar. So kann sich der Computer über „Bright Eyes“ an die Lerngewohnheiten und das individuelle Lernverhalten eines Benutzers anpassen und entsprechend darauf reagieren. Dem Projekt „Bright Eyes“ liegt das von der Universität Regensburg entwickelte Programm „Eye-Mouse“ zu Grunde, das schon im letzten Jahr erfolgreich zum Einsatz kam.

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