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Wartungssoftware

Wartungssoftware zwischen Funktionalität und Bedienbarkeit

| Autor / Redakteur: Hans-Jürgen Bayerl und Anett Klein / Victoria Sonnenberg

Bild 1: Mithilfe des Eyetracking-Verfahrens lassen sich die Blickbewegungen messen, um sich direkt in den Nutzer hineinzuversetzen können.
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Bild 1: Mithilfe des Eyetracking-Verfahrens lassen sich die Blickbewegungen messen, um sich direkt in den Nutzer hineinzuversetzen können. (Bild: TU Chemnitz/Sebastian Scholz)

Die Gewohnheiten im Umgang mit Technik verändern sich genauso schnell wie das Arbeitsumfeld. Weil bei komplexer werdenden Prozessen eine einfache Bedienbarkeit gefragter denn je ist, rückt ein Schlagwort immer stärker in den Vordergrund: Usability – die Gebrauchstauglichkeit von Software.

Software für Instandhaltungsmanagement greift überall dort, wo es gilt, Maschinen, Anlagen und Objekte verantwortungsbewusst zu warten, deren Instandsetzung zu steuern und lückenlos zu dokumentieren. Zudem bilden die spezialisierten Programme auch alle dazugehörigen Prozesse im Umfeld ab: Personaleinsatzplanung, die Bestellung von Ersatzteilen für deren fristgerechten Einbau oder Gewährleistungsverfolgung. Auch die Ursachen von Störungen und Schäden werden festgehalten, Schwachstellenanalysen beugen Fehlfunktionen und Maschinenstillständen vor – und diese Beispiele liefern nur einen kleinen Einblick in das Einsatzgebiet von Software für die Instandhaltung.

Dank all dieser Funktionen vereinfacht leistungsstarke Software den Arbeitsalltag im Bereich Wartung und Instandsetzung merklich. Wenn Mitarbeiter allerdings bei wachsendem Zeitdruck viele Aufgaben zu erledigen haben, kann die Komplexität der Lösung genau den gegenteiligen Effekt bewirken. In einem gemeinsamen Forschungsprojekt mit dem „Kompetenzzentrum Usability für den Mittelstand“ der TU Chemnitz gehen die Software-Experten des Delta Barth Systemhaus deshalb dem Spannungsfeld zwischen tiefgreifender Funktionalität und einfacher Bedienbarkeit genau nach. (Das Kompetenzzentrum Usability für den Mittelstand der TU Chemnitz wird vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) im Rahmen der Förderinitiative “Einfach intuitiv - Usability für den Mittelstand” gefördert. Die über 36 Monate angelegte Studie mit der Delta Barth Systemhaus GmbH wird Ende Juni 2015 abgeschlossen sein.)

Die übergeordnete Frage ist dabei, welche allgemeinen Richtlinien für Benutzerfreundlichkeit relevant sind und wann diese für den Anwender als erfüllt gelten. Zum Beispiel sollten umfangreiche Informationen durch räumliche Anordnung oder grafische Hervorhebungen in sinnvolle Einheiten unterteilt und deutlich voneinander abgegrenzt werden. Ein weiteres Merkmal der Usability liegt in der Übereinstimmung von Elementen und Funktionen mit anderen PC-Programmen. Der Nutzer sollte stets auf seine Erfahrung mit bekannten Software-Lösungen aufbauen können. So wird vermieden, dass gewohnte Bedienabläufe geändert werden müssen.

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