07.10.2009 | Redakteur: Monika Zwettler

Die Controller der Produktfamilie Logix-XT von Rockwell Automation eignen sich für Anwendungen in heißen und korrosiven Umgebungen. Typische Einsatzgebiete sind neben der Öl- und Gasindustrie auch Windkraftanlagen sowie Anwendungen im Schiffbau.
Zur Produktfamilie gehören außer den Controllern die Allen-Bradley Flex-I/O-XT-Produkte sowie entsprechende Kommunikationsmodule von Prosoft Technology.
Sämtliche Produkte haben den Angaben zufolge Schutzschichten (Conformal Coating) und sind mit robusten, für widrige Umgebungsbedingungen geeigneten Komponenten ausgerüstet.
Die Produktfamilie benötigt keine ergänzenden Heiz- und Kühlsysteme, so dass keine zusätzlichen Installations- und Energiekosten anfallen.
Wie das Unternehmen mitteilt, reduzieren die Produkte die Panel-Kosten und erhöhen nachweisbar den Wert von Anwendungen im Bereich der alternativen Energien.
Als Bestandteil der Integrated Architecture-Automatisierungsplattform nutzt die Produktfamilie die gleiche Programmiersoftware, das gleiche Netzwerkprotokoll und die gleiche Informationsinfrastruktur wie die übrigen Systemprodukte. Endanwender profitieren so von niedrigeren Gesamtkosten für die Integration, heißt es.
Die Produktfamilie eignet sich für den Temperaturbereich -20 bis 70 °C. Sie entspricht den Standards Ansi/ISA-S71.04-1985, Class G1, G2 und G3 und erfüllt die Anforderungen von C-ULus, Class 1 Div 2, C-Tick, CE, ATEX Zone 2 und SIL 2 hinsichtlich eines erhöhten Schutzes vor Salzen, korrosiven Stoffen, Feuchtigkeit/Kondensation und Schimmelbildung.
Die aktiven Bauelemente des Controllers sind an der Rückwand angeordnet und durch Blendensegmente getrennt, so der Hersteller. Diese fördern die Luftzirkulation, dienen als Wärmepuffer und verringern damit den Bedarf an Klimaanlagen.
Rockwell Automation auf der SPS/IPC/Drives 2009: Halle 10, Stand 230
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