18.03.2010 | Autor / Redakteur: Stephane Itasse / Stéphane Itasse
Technisch sei zwar alles möglich, die meisten Vorhaben würden jedoch am Geld scheitern. „Der Einsatz einer Abwärmenutzung kann im Vergleich zur Anschaffung energieeffizienter Hallenheizungen nur eine ergänzende Maßnahme sein, entsprechend müssen die Investitionskosten im Verhältnis zur Gesamtanlage stehen“, sagt auch Prof. Schwank.
In jedem Fall muss die mögliche Abwärmenutzung vorab individuell berechnet werden, wie die Befragten betonen. „Eine individuelle Betrachtung und die kompetente Beratung sind sowohl für einen Ressourcen schonenden als auch wirtschaftlichen Betrieb einer Energierückgewinnungsanlage maßgeblich“, sagt Prof. Schwank.
Dass dies nicht unbedingt zum Nulltarif zu haben ist, darauf verweist Winkelsträter: „Die Herausforderung bei bestehenden Heizungen und Lüftungsanlagen besteht darin, eine präzise Bestandsaufnahme durchzuführen.“ Das gelte selbstverständlich für die bereits installierte Anlagentechnik und den Hallenbau als solches gleichermaßen.
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