Energieeffizienz

Exakte technische Parameter senken Energiekosten von Pumpen

10.02.2010 | Autor / Redakteur: Jürgen Knoll / Annedore Munde

Es lohnt sich, das Kühlschmierstoff-Management auf Energieeffizienz-Möglichkeiten zu untersuchen. Bild: Knoll

Pumpen werden in vielen Bereichen der unterschiedlichsten Branchen eingesetzt. Ein intelligentes Kühlschmierstoff-Management ist mit Blick auf steigende Energiepreise gefragt. Große Energieeinsparmöglichkeiten lassen sich durch die exakte Auslegung des Systems und entsprechende Komponenten erschließen.

Die Energiepreise steigen – die Konsequenzen spüren wir alle. Die Heizkostenrechnung schnellt in die Höhe und viele Produkte werden teurer. Denn schließlich benötigt die produzierende Industrie viel Energie.

Energiekosten müssen runter

Um den Kostenanstieg abzufedern, achten Unternehmen vermehrt auf den Energieverbrauch. Sie überprüfen Prozesse und Komponenten auf Sparpotenzial.

Ausrüster, wie zum Beispiel die Knoll Maschinenbau GmbH in Bad Saulgau, haben die Dringlichkeit der Situation erkannt und weisen in ihren Bereichen auf Einsparmöglichkeiten hin. Das Unternehmen legt großes Augenmerk auf einen geringen Energieverbrauch.

Eigene Untersuchungen und Recherchen haben ein großes Potenzial an einsparbarer Energie im gesamten Kühlschmierstoff-Management ergeben, das sich durch exakte Auslegung und entsprechende Komponenten erschließen lässt. Die Amortisationszeiten liegen teilweise bei nur einem Jahr.

Falsch ausgelegte Pumpensysteme können Energiefresser sein

Als Hersteller von Pumpen, Filtern und Systemtechnik weiß Knoll genau, dass man gerade bei Pumpensystemen auf die spezifischen Anforderungen achten muss, um die bestmögliche Lösung zu installieren. Knoll unterstützt seine Kunden deshalb bei der Auslegung von Pumpen, Verrohrung und sämtlichen Komponenten und berät schon im Vorfeld der Investition – auch hinsichtlich des Energieverbrauchs.

Der Einsatz von Pumpen zieht sich durch viele Bereiche unterschiedlichster Branchen. Wie viele Pumpen das im Einzelnen sind, die unterschiedliche Medien fördern, transportieren und Druck erzeugen, kann man nicht feststellen. Doch etwa 23% des gesamten Stromverbrauchs in der EU entfällt auf Pumpenantriebe.

Als sicher gilt, dass die meisten Pumpensysteme Energie verschwenden. Allein in Deutschland liegt nach Schätzungen der Deutschen Energieagentur (Dena) das Einsparpotenzial bei 15 Mrd. kWh pro Jahr, was bei einem Strompreis von 0,1 Euro/kWh der stolzen Summe von 1,5 Mrd. Euro entspricht.

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