10.02.2010 | Autor / Redakteur: Jürgen Knoll / Annedore Munde
Herkömmliche Filtersysteme betreiben die Pumpen durchweg mit Volllast, was einerseits maximalen Stromverbrauch bedeutet und andererseits für stark schwankenden Füllstand im Schmutzbereich sorgt. Beim VLX 5000 überwachen Sensoren den Füllstand.
Die Vakuumpumpe variiert ihre Leistung nun derart, dass der Füllstand auf einem hohen Niveau möglichst konstant bleibt. Das sorgt für einen gleichmäßig hohen hydrostatischen Druck und einen optimierten Wirkungsgrad.
Die beruhigte Strömung begünstigt den gleichmäßigen Filterkuchenaufbau und verbessert damit die Filterqualität. Auch die Filterpumpe arbeitet bedarfsgesteuert und energieeffizient: Sie fördert gerade so viel Reinflüssigkeit aus der Filterkammer, dass ihr Füllstand möglichst konstant bleibt.
Die automatische Regelung der Pumpen macht sich in Energieeinsparungen von bis zu 40% bemerkbar. Zusätzlich kann der Vakuumfilter VLX 5000 mit einer Reihe weiterer Vorteile aufwarten. So sorgt er beispielsweise für ein Konzentrat mit geringer Restfeuchte und ohne Filterhilfsmittel.
Durch den verminderten KSS-Verlust gewinnt man nützliche Wertstoffe zurück, die Entsorgungskosten minimieren sich. Die Zwangsentgasung in der Filterkammer sorgt für eine schonende und schaumhemmende KSS-Behandlung. Der permanente Filter-vorgang findet ohne Rückspülunterbrechung statt.
Dipl.-Ing. Jürgen Knoll ist Geschäftsführer Technik bei der Knoll Maschinenbau GmbH in 88348 Bad Saulgau.
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