07.07.2009 | Redakteur: Monika Zwettler
MSC Tuttlingen bietet den Schaltschrankrechner Ecco-Box jetzt auch mit Vierkern-CPU für Anwendungen mit hohem Leistungsbedarf an. Systembasis des Industriecomputers ist ein auf fünf Jahre verfügbares, für den 24-Stunden-Dauerbetrieb konzipiertes Board mit Intel Q45-Chipsatz.
Die Bandbreite an Prozessoren reicht vom Celeron 440 (2,0 GHz) bis zum Core-2-Quad Q9400 (4 × 2,66 GHz). Der Arbeitsspeicher des Dual-Channel-fähigen Systems kann auf maximal 16 GByte erweitert werden. Über den integrierten Raid-Controller ist der Betrieb von zwei Sata-Festplatten im Raid-0- oder Raid-1-Verbund möglich. Die Laufwerke sind von außen ohne Werkzeug tauschbar.
Das Kühl- und Belüftungskonzept des Gehäuses ermöglicht eine verbesserte Komponentenkühlung und erhöhte Lebensdauer, so der Hersteller. Eine Überwachungssoftware kontrolliere permanent die Temperatur- und Lüfterwerte.
Zur Systemerweiterung ist der Rechner mit drei PCI-Express- sowie vier PCI-Steckplätzen ausgestattet. Darüber hinaus biete der IPC alle Standardschnittstellen (zweifach Gigabit-Ethernet, 6 × USB 2.0, COM, Audio, VGA und optional DVI-D).
Der Rechner kann senkrecht oder waagrecht in alle gängigen Schaltschranksysteme eingebaut werden und ist laut Hersteller eine Alternative zum Einsatz von Desktop-PC im Produktionsumfeld. Durch die Prozessorleistung und die Erweiterungsmöglichkeiten sei er vielfältig einsetzbar: in der industrielle Bildverarbeitung, als Leitrechner sowie als Terminal- oder Applikationsserver.
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