11.02.2010 | Redakteur: Jürgen Schreier

Die Jetter AG, Ludwigsburg, hat am 31. Dezember 2009 ihr drittes Geschäftsquartal abgeschlossen. Die Automatisierungs-Gruppe leidet weiterhin unter der anhaltenden Flaute im Maschinenbau und musste deshalb einen Rückgang des Quartalsumsatzes auf 6,449 Mio. Euro hinnehmen (Vorjahr: 8,985 Mio. Euro).
In den ersten neun Monaten des laufenden Geschäftsjahres setzte der Steuerungshersteller Jetter 21,6 Mio. Euo um. Das waren 32% weniger als im Vorjahr (31,7 Mio. Euro). Trotz aller Sparmaßnahmen ergab sich ein operativer Verlust (EBIT) von 852000 Euro im dritten Quartal und von 2,021 Mio, Euro in den ersten neun Monaten des laufenden Geschäftsjahres (Vorjahr: Vorjahr minus 114 Mio. Euro im Quartal und plus 1,731 Mio. Euro in den ersten neuen Monaten).
Wegen des, wie es heißt, nach wie vor schwierigen Umfelds im Maschinenbau geht der Jetter-Vorstand davon aus, dass schwankende Umsätze und Verluste voraussichtlich für weitere zwei Quartale anhalten werden. Eine Entspannung der Situation erwartet der Vorstand des SPS-Spezialisten ab Mitte 2010, wenn die ersten Serienlieferungen der neuen Produkte im Bereich mobile Automation einsetzen.
Auch gebe es erste Anzeichen für eine Verbesserung der Auftragslage bei Bestandskunden für das zweite Halbjahr 2010. Bis dahin liegt das Hauptaugenmerk bei Jetter auf der Erhaltung der flüssigen Mittel und der strukturellen Ausrichtung auf den erwarteten Aufschwung.
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