02.09.2010 | Redakteur: Monika Zwettler

Der Automobil- und Industriezulieferer Schaeffler hat für das erste Halbjahr 2010 eine Umsatzsteigerung von 31% auf 4,6 Mrd. Euro im Vergleich zum Vorjahreszeitraum verzeichnet. Wie
Der Automobil- und Industriezulieferer Schaeffler hat für das erste Halbjahr 2010 eine Umsatzsteigerung von 31% auf 4,6 Mrd. Euro im Vergleich zum Vorjahreszeitraum verzeichnet. Wie Dr. Jürgen M. Geißinger, CEO der Herzogenauracher Schaeffler-Gruppe, bekannt gab, hat das Unternehmen die Krise überwunden und ist zu alter operativer Stärke zurückgekehrt.
Es erwirtschaftete im operativen Geschäft in den ersten sechs Monaten des Jahres ein Ebit von 739 Mio. Euro, im Vorjahreszeitraum waren es 108 Mio. Euro. Die Ebit-Marge ist im Vergleichszeitraum von 3 auf 16% gestiegen. Der Free Cash Flow betrug im ersten Halbjahr 336 Mio. Euro.
Dazu haben beide Sparten – Automotive und Industrie – beigetragen: Automotive erreichte ein Ebit von 517 Mio. Euro (Vorjahreszeitraum minus 1 Mio. Euro), in der Sparte Industrie wurde das Ebit von 109 auf 222 Mio. Euro gesteigert
Die Netto-Verschuldung der Gruppe betrug Ende Juni rund 5,9 Mrd. Euro, was einem Rückgang von 201 Mio. Euro seit Ende 2009 entspricht. Klaus Rosenfeld, CFO der Schaeffler-Gruppe: „Unsere Finanzierungssituation hat sich im ersten Halbjahr deutlich entspannt. Wir werden in den nächsten Jahren unsere Netto-Verschuldung weiter reduzieren“. Für das Gesamtjahr 2010 erwartet die Gruppe einen Umsatz von mehr als 8 Mrd. Euro und eine Ebit-Marge von über 10%.
Die Kooperation mit Conti bezeichnete Geißinger als Baustein der Strategie, die Marktposition der Gruppe auszubauen. Der Fokus liege auf dem operativen Geschäft und laufenden Projekten.
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