07.03.11 | Redakteur: Jürgen Schreier
Elektroautos haben sich trotz aller Vorzüge bisher nicht durchsetzen können. Nun aber soll das Zeitalter der Elektromobilität endlich beginnen. Fraunhofer-Experten leisten dazu wichtige Beiträge und präsentieren eine Auswahl "e-mobiler" Forschungprojekte auf der Hannover-Messe 2011.
Damit die Stromer eine Alternative zu herkömmlichen Pkw werden können, bedarf es noch vieler Forschungs- und Entwicklungsarbeit. Bereits im Juni 2009 hat die Fraunhofer-Gesellschaft das Projekt "Systemforschung Elektromobilität" aufgelegt. Darin arbeiten insgesamt 33 Fraunhofer-Institute.
Das Forschungsvorhaben wird aus Mitteln des Konjunkturpakets II vom Bundesministerium für Bildung und Forschung BMBF mit 34,5 Mio. Euro unterstützt. Zusätzlich wurden im Konjunkturprogramm I Investitionen in Höhe von 14 Mio. Euro gefördert.
"Unser Ziel ist es, Wissen und Technologien entlang der gesamten Wertschöpfungskette und insbesondere an den Schnittstellen zu generieren und dann der Industrie in Fraunhofer-Manier zur Verfügung zu stellen", sagt Prof. Holger Hanselka, Leiter des Fraunhofer-Instituts für Betriebsfestigkeit und Systemzuverlässigkeit (LBF) in Darmstadt, der das Gesamtvorhaben koordiniert.
Das Forschungsprojekt gliedert sich in fünf Schwerpunkte: Fahrzeugkonzepte; Energieerzeugung, -verteilung und -umsetzung; Energiespeichertechnik, technische Systemintegration und gesellschaftspolitische Fragestellungen. Neu hinzugekommen ist vor wenigen Wochen der Schwerpunkt "Sicherheit und Zuverlässigkeit".
»1 »2 »3 »4 nächste Seite
Dieser Beitrag ist urheberrechtlich geschützt. Sie wollen ihn für Ihre Zwecke verwenden? Infos finden Sie unter www.mycontentfactory.de (ID: 26034480)