Wälzlager

Belastbare Wälzlager für den Einsatz in Schrankenanlagen

25.08.11 | Autor / Redakteur: Andreas Jungholt / Stefanie Michel

Gegenüberliegend montierte Gehäuselager führen die Baumwelle in Schrankenanlagen. (Bild: Axel Tiede/Sell Media Company)
Gegenüberliegend montierte Gehäuselager führen die Baumwelle in Schrankenanlagen. (Bild: Axel Tiede/Sell Media Company)

Um Besucherströme zu überwachen, kommen häufig automatisierte Zutrittskontrollen zum Einsatz. Für die dort eingesetzten Baumwellen werden gegenüberliegend montierte Gehäuselager eingesetzt, die hohe Anforderungen an Tragkraft, Leichtläufigkeit und Dauerbelastung erfüllen müssen.

Ob auf Messegeländen, im öffentlichen Verkehr oder im Rahmen von internem und externem Unternehmensverkehr – Besucherströme müssen meist kontrolliert werden. Häufig übernehmen automatisierte Zutrittskontrollen diese Aufgabe. Sie sichern Zugänge, zählen Besucher und wickeln Kontrollen selbsttätig ab.

Wälzlager für hohe Dauerbelastung gefragt

In Parkhäusern ist es selbstverständlich, bei der Zufahrt eine elektronische Parkkarte zu ziehen. Anschließend öffnet sich automatisch eine Schranke, die für die Durchfahrt eines einzigen Fahrzeugs sorgt. Die eingebaute Elektronik reagiert in Verbindung mit Induktionsschleifen, kann das Besucheraufkommen zählen und entlässt die Fahrzeuge beispielsweise nur durch die Ausweisung einer Betriebszugehörigkeit.

Neben Elektronik spielt auch Mechanik in solchen Schranken eine wichtige Rolle, denn hier ist eine zuverlässige Dauerbelastbarkeit gefragt. Wälzlager von LFD kommen in diesen Zufahrtslösungen in verschiedenen Ausführungen zum Einsatz und versprechen einen zuverlässigen Dauerbetrieb.

Wälzlager in Schranken lagern Schnecke, Schneckerad und Stirnrad

Schranken arbeiten in der Regel mit Stirnradschneckengetrieben. Hierfür werden Wälzlager benötigt, um die Schnecke, das Schneckerad und das Stirnrad zu lagern. Die sogenannte Baumwelle führt und trägt den zum Teil sehr schweren Schrankenbaum und wird direkt ohne zusätzliche Kette oder Seilzug mithilfe von zwei gegenüberliegend montierten Gehäuselagern (Stehlagern) geführt.

Der Baum ist durch Gegengewichte so austariert, dass die Kraft vom Getriebe über die sogenannte Schubstange direkt durch zwei Gelenkköpfe auf die Baumwelle übertragen werden kann. Ebenso wird die Motorwelle durch Wälzlager gestützt.

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