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Digitale Produktentwicklung

Digital Engineering im Unternehmen durchgängig nutzen

| Autor / Redakteur: Stefanie Michel / Stefanie Michel

Ein Teil des Motorrad-Lagers bei KTM in Mattighofen...
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Ein Teil des Motorrad-Lagers bei KTM in Mattighofen... (Bild: Michel)

Die Produkte werden komplexer, die Anforderungen höher – auch bei der Konstruktion sportlicher Motorräder. Um diese Aufgaben zu meistern, entschied sich ein Motorradhersteller, ein digitales Produktentwicklungssystem auf-zubauen, in dem CAD, CAE und PDM durchgehend eng zusammenspielen.

Es ist eine Frage der Einstellung, konsequent die entsprechende Software für alle Prozesse, im Unternehmen einzusetzen und nicht eine Frage der Firmengröße oder der Branche. Der österreichische Motorradhersteller KTM zeigt exemplarisch, wie der durchgehende Einsatz von Konstruktionssoftware, Simulation und PLM ein Unternehmen zukunftsfähig macht und gleichzeitig die Firmenphilosophie widerspiegelt – und dies bei einer Größe von „lediglich“ 1700 Mitarbeitern weltweit.

In diesem Jahr feiert KTM bereits 60-jähriges Firmenjubiläum, doch zum Jahreswechsel 1991/1992 startete der Zweiradhersteller sozusagen ein zweites Mal: neu strukturiert, aber mit der gleichen Führung – als „KTM 2.0“, wie PR-Manager Thomas Kuttruf das nennt. Mit diesem Neustart wurde auch ein Vertrag mit der Designagentur Kiska geschlossen, die ab diesem Zeitpunkt für das Produktdesign verantwortlich war. Sie hat dafür gesorgt, dass die „Produkt-DNA“ von KTM in allen Fahrzeugen wiederzufinden ist und somit eine Unverwechselbarkeit geschaffen wurde.

Viel Dynamik in den Motorrädern und der Produktentwicklung

„Unser Lifestyle ist Spannung und nicht Entspannung“, so Kuttruf weiter und das spiegelt sich auch in der Motorradpalette und der Produktentwicklung wider: Mit 59 Einführungen von Offroad-Fahrzeugen sowie 37 Einführungen von Straßenfahrzeugen zwischen 2000 und 2012 legt das Unternehmen eine sehr hohe Dynamik an den Tag. Mit dieser Strategie sind die Mattighofener erfolgreich: Auch wenn sich der weltweite Motorradmarkt in den vergangenen Jahren beinahe halbiert hat, konnte KTM seine Marktpräsenz verdreifachen. Bis 2017 will man der weltgrößte Hersteller von Sportmotorrädern sein und mindestens 200.000 Exemplare im Jahr verkaufen.

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