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Georg Martin

Zwischenlagen für den Getriebebau sollen Präzision sicherstellen und Kosten senken

18.11.2009 | Redakteur: Monika Zwettler

Die metallischen Zwischenlagen sind in maßgefertigten Geometrien und Dimensionen, hier in Form von Ringen oder Ronden, erhältlich. Bild: Georg Martin

Der Einsatz metallischer Passbleche dient zum einen dem Toleranzausgleich bei der Baugruppen-Konstruktion, zum anderen wirkt er sich auch positiv auf Montage und Instandhaltung aus. Welche Effekte mit den maßgeschneiderten Zwischenlagen erzielt werden können, zeigt der Hersteller Georg Martin auf der Messe Blechexpo 2009.

Wie das Unternehmen mitteilt, gelten die metallischen Zwischenlagen für viele Antriebstechnik-Hersteller als unverzichtbare Einbauteile. Einerseits lässt sich mit Hilfe der Pass- und Schichtbleche der Toleranzausgleich direkt in eine Baugruppe hinein konstruieren; andererseits ist die Baugruppe so optimal vorbereitet für die kostengünstige Montage und Instandhaltung.

Kundenspezifisch angefertigte Schichtbleche

Die kundenspezifisch ausgeführten Bleche des Grundtyps M-Tech-L werden als einbaufertige Formteile aus Stahl, Aluminium und Messing gestanzt oder gelocht. Die Schichtbleche bestehen aus maximal 64 laminierten Metallfolien mit Dicken von 50 bis 75 μm.

Die dünnen Lagen lassen sich laut Hersteller bei der Montage einzeln abziehen, bis die geforderte Blechdicke zum Toleranzausgleich erreicht ist. Die Stanzteile können Gesamtdicken von 3,2 mm erreichen und haben Kantenlängen von maximal 1200 mm × 600 mm. Die Formgebung richte sich dabei stets nach den konstruktiven Anforderungen des Kunden.

Bleche gleichen axiales Spiel von Wellen aus

Auch das axiale Spiel von Wellen kann mit den Blechen eingestellt und ausgeglichen werden. Dafür kommen, wie es heißt, meist geschlossene oder geteilte Ringe zum Einsatz. Darüber hinaus stehen Zwischenlagen überall dort im Dienste von Sicherheit und Präzision, wo komplexe Baugruppen manuell montiert werden. Kostenspareffekte lassen sich den Angaben zufolge freisetzen, wenn Zwischenlagen systematisch in der gesamten Wertschöpfungskette eingesetzt werden:

  • Der Konstrukteur muss sich nicht mehr mit engen Toleranzvorgaben aufhalten;
  • Fügestellen brauchen nicht mehr nachbearbeitet zu werden;
  • bei gezielter Bereitstellung der Zwischenlagen in der Montage lassen sich die Durchlaufzeiten reduzieren;
  • der Aufwand für Wartung und Instandhaltung sinkt, weil sich die Fügestellen durch die Zwischenlagen mit wenigen Handgriffen neu ausrichten lassen.

Die komplette Zwischenlagen-Auswahl des Grundtyps wird am Messestand ausgestellt, darüber hinaus kann sich der Blechexpo-Besucher über die Eigenschaften der soliden Bleche der Variante M-Tech-S und über die paketierten, randverklebten Zwischenlagen M-Tech-P informieren.

Georg Martin GmbH auf der Blechexpo 2009: Halle 6, Stand 6505

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